Innenministerium sucht landesweit neue Mitarbeiter, Bewerbungsfrist noch 15 Tage
Von Zadar bis zur Gespanschaft Požega-Slawonien: Ausgeschriebene Stellen für ein breites Spektrum an Berufen, von Polizeitechnikern bis zu IT-Experten und Beratern.
Von Zadar bis zur Gespanschaft Požega-Slawonien: Ausgeschriebene Stellen für ein breites Spektrum an Berufen, von Polizeitechnikern bis zu IT-Experten und Beratern.
Das Innenministerium hat eine neue Einstellungswelle gestartet. Ende Juli wurden zahlreiche öffentliche Ausschreibungen für Stellen in verschiedenen Teilen Kroatiens veröffentlicht. Alle Interessierten haben nur 15 Tage Zeit, ihre elektronische Bewerbung einzureichen.
Die Ausschreibungen wurden am 31. Juli 2026 vom Ministerium für Justiz, Verwaltung und digitale Transformation über das zentrale Einstellungssystem veröffentlicht. Damit wird der Prozess zur Schließung personeller Lücken in einem der wichtigsten staatlichen Ressorts fortgesetzt.
Die Liste der offenen Positionen zeigt, wie vielfältig die Bedürfnisse des Ministeriums sind. Neben Polizeitechnikern, leitenden Beratern und Mitarbeitern werden auch Techniker, selbstständige Aufsichtspersonen und Ausbilder für den Zivilschutz gesucht. Zudem wurden Stellen für Angestellte der Kategorien III und IV ausgeschrieben.
Beispiele aus verschiedenen Regionen des Landes veranschaulichen diese Vielfalt gut. Im Raum Zadar möchte die dortige Polizeidirektion einen Referenten in der Station für See- und Flughafenpolizei sowie einen Berater in der Abteilung für Rechtsangelegenheiten und Personal einstellen. In der Gespanschaft Požega-Slawonien hingegen ist eine Stelle für einen IT-Techniker ausgeschrieben, was deutlich zeigt, dass nicht nur Beamte in Uniform gesucht werden, sondern auch spezialisierte Fachkräfte außerhalb des klassischen Polizeikaders.
Die aktuellen Ausschreibungen sind keine einmalige Aktion, sondern im Jahresarbeitsplan des Innenministeriums für 2026 verankert. In diesem Dokument wird die Stärkung der personellen Ressourcen als Priorität hervorgehoben. Dies ist nicht nur für das tägliche Funktionieren notwendig, sondern auch als Vorbereitung auf die Einführung neuer europäischer Informationsplattformen, konkret des Entry/Exit-Systems (EES) und des Europäischen Reiseinformations- und -genehmigungssystems (ETIAS).
Nach den neuesten verfügbaren Daten vom Ende des Jahres 2023 hatte das Innenministerium 24.973 Beschäftigte. Davon waren 19.976 Polizeibeamte, während die restlichen 4.992 aus Staatsbediensteten und Angestellten bestanden.