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Neues Löwenpaar im Zagreber Zoo: Uganda und Tayri für den Schutz einer bedrohten Art

Die internationale Zusammenarbeit zwischen einem französischen, einem ungarischen und dem Zagreber Zoo ist Teil eines globalen Programms zum Schutz afrikanischer Löwen, deren Wildpopulation akut gefährdet ist.

Foto: Wikipedia (Zoološki vrt grada Zagreba)
Kurz gesagt
  • Der Zoologische Garten der Stadt Zagreb hat ein neues afrikanisches Löwenpaar erhalten: das Männchen Uganda aus Frankreich und die Löwin Tayri aus Ungarn.
  • Die Löwen gehören der nördlichen Population an, die in freier Wildbahn aufgrund von Lebensraumverlust und Bejagung als kritisch gefährdet eingestuft wird.
  • Die Überstellung ist Teil des internationalen EAZA-Programms, das den Schutz und die Nachzucht bedrohter Arten in europäischen Zoos koordiniert.

Der Zoologische Garten der Stadt Zagreb hat Zuwachs bekommen: Vor zweieinhalb Wochen, um den 9. Juli, traf ein neues Paar afrikanischer Löwen ein, das künftig zu den Publikumslieblingen der Einrichtung zählen soll. Das Männchen Uganda stammt aus dem französischen Zoo Sigean, während die sechsjährige Löwin Tayri aus dem ungarischen Zoo Veszprém überstellt wurde. Dieser Transfer ist kein Zufall, sondern Teil einer koordinierten internationalen Schutzmaßnahme für die Art.

Teil eines internationalen Erhaltungsprogramms

Die in Zagreb eingetroffenen afrikanischen Löwen gehören der nördlichen Population an, die in freier Wildbahn als kritisch gefährdet gilt. Lebensraumverlust, Bejagung und die Zersplitterung natürlicher Verbreitungsgebiete haben zu einem drastischen Rückgang der Bestände in Afrika geführt. Genau deshalb beteiligen sich Zoos in ganz Europa an den EAZA-Programmen (European Association of Zoos and Aquaria), die internationale Nachzucht und den Erhalt gesunder Populationen in menschlicher Obhut koordinieren.

Bildung und Hoffnung für die Zukunft der Art

Die Ankunft von Uganda und Tayri im Zagreber Zoo ist weit mehr als eine neue Attraktion für Besucher. Die beiden Löwen stehen sinnbildlich für die weltweiten Bemühungen, das Aussterben der Art zu verhindern. Durch Tieraustauschprogramme zwischen dem französischen Sigean, dem ungarischen Veszprém und dem Zagreber Zoo sichern die Einrichtungen die genetische Vielfalt der Populationen und schaffen Reserven, die für die Zukunft der Art von entscheidender Bedeutung sein könnten. Das neue Paar ist für die Öffentlichkeit zugänglich und gibt Besuchern die Möglichkeit, diesen faszinierenden Tieren hautnah zu begegnen und mehr über die Bedeutung ihres Schutzes zu erfahren.

Häufige Fragen
Woher stammen die neuen Löwen im Zagreber Zoo? +
Das Männchen Uganda kommt aus dem französischen Zoo Sigean, die Löwin Tayri aus dem ungarischen Zoo Veszprém. Die Überstellung ist Teil eines internationalen Artenschutzprogramms.
Warum sind afrikanische Löwen bedroht? +
Lebensraumverlust, Bejagung und die Zersplitterung natürlicher Verbreitungsgebiete haben zu einem drastischen Rückgang der Bestände der nördlichen Löwenpopulation in freier Wildbahn geführt.
Was ist das EAZA-Programm? +
Die EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) ist ein europäischer Dachverband, der Nachzucht- und Schutzprogramme für bedrohte Tierarten in Zoos und Aquarien europaweit koordiniert.
Kann ich die neuen Löwen besuchen? +
Ja, Uganda und Tayri sind für die Öffentlichkeit im Zoologischen Garten der Stadt Zagreb zugänglich.

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