Acht Kubikmeter Abfall in Konavle beseitigt
Nach dem Verkehrskollaps am vergangenen Wochenende beheben kommunale Dienste und Freiwillige tagelang die Folgen der kilometerlangen Staus Richtung Karasovići.
Nach dem Verkehrskollaps am vergangenen Wochenende beheben kommunale Dienste und Freiwillige tagelang die Folgen der kilometerlangen Staus Richtung Karasovići.
Nachdem Konavle am vergangenen Wochenende von kilometerlangen Fahrzeugkolonnen Richtung Grenzübergang Karasovići, die sich bis nach Čilipi erstreckten, heimgesucht wurde, folgte eine große Reinigungsaktion. Nach Angaben des Gemeindevorstehers von Konavle, Božo Lasić, wurden bis Montag mehr als acht Kubikmeter Abfall entlang der Straßen gesammelt, die Sanierung dauert noch an.
Lasić bestätigte am Montag, dem 3. August 2026, dass alle verfügbaren Kapazitäten des kommunalen Unternehmens Čistoća im Einsatz sind. "Die Telefone von Čistoća hören nicht auf zu klingeln. Ich bitte alle um Geduld, denn unsere Kapazitäten sind bis zum Maximum ausgeschöpft. Es wurden bereits über acht Kubikmeter Müll gesammelt, und die Arbeit geht weiter", so der Gemeindevorsteher.
Die Mitarbeiter von Čistoća begannen zunächst mit der Abfallbeseitigung im Gebiet von Vitaljina. Danach weiteten sich die Arbeiten auf die Adria-Magistrale aus, wo die Sanierung in Zusammenarbeit mit dem Streckendienst durchgeführt wird, um die Straße für alle Verkehrsteilnehmer sicher zu halten.
Neben den kommunalen Arbeitern hob der Gemeindevorsteher auch eine Reihe von Beispielen menschlicher Solidarität hervor, die die schwierigen Momente prägten. Junge Leute aus Vitaljina verteilten Wasser an Reisende, die stundenlang in den Kolonnen warteten. Don Petar Marković bereitete mit Freiwilligen Sandwiches vor, und zahlreiche Anwohner öffneten ihre Höfe und boten Schatten und Hilfe an.
"Gestern hat sich erneut gezeigt, dass es viel mehr gibt, die keine Schuldigen oder politischen Punkte suchen, sondern einfach aufstehen und helfen", betonte Lasić.
Besonderen Dank richtete der Gemeindevorsteher an den Stab des Zivilschutzes der Gemeinde Konavle, die öffentliche Feuerwehr der Gemeinde Konavle, den Gespanschaftsfeuerwehrkommandanten Stjepan Simović sowie an die Polizeibeamten, die stundenlang bei hohen Temperaturen den Verkehr lenkten und die Reisenden beruhigten.
Besonders wies er auf die Mitarbeiter von Čistoća hin, die seiner Meinung nach oft unbemerkt bleiben. "Während wir im Sommer über Tourismus und Saison sprechen, arbeiten sie bei größter Hitze zwischen großen Abfallmengen und unangenehmen Gerüchen. Das sind unsere Nachbarn und Mitbürger, die täglich schwere, verantwortungsvolle und ehrenhafte Arbeit leisten", betonte er.
Abschließend zu den Ereignissen des vergangenen Wochenendes sagte Lasić: "Gestern hat nicht das Chaos gesiegt. Es haben die Menschen, die Solidarität und die Verantwortung gesiegt. Es haben Konavle gesiegt."