Gluthitze setzt Kroatien zu: Sieben Regionen unter Rotem Alarm, in Bilogora 37,5 °C gemessen
DHMZ gibt höchste Warnstufe für fast das gesamte Land aus, Temperaturen könnten in einigen Teilen 39 Grad überschreiten.
DHMZ gibt höchste Warnstufe für fast das gesamte Land aus, Temperaturen könnten in einigen Teilen 39 Grad überschreiten.
Kroatien wurde heute, am 4. August 2026, von einer starken Hitzewelle erfasst, weshalb der Staatliche Hydrometeorologische Dienst (DHMZ) den Roten Meteoalarm für sieben Regionen aktiviert hat. Bereits um 13 Uhr überschritten die Temperaturen an zahlreichen Messstationen 35 Grad Celsius, der höchste Wert wurde im kontinentalen Teil des Landes gemessen.
Laut DHMZ-Daten ist der Tagesrekordhalter Bilogora, wo um 13 Uhr sogar 37,5 °C gemessen wurden. Knapp dahinter folgen Osijek-Čepin mit 37,2 °C sowie Daruvar und Slavonski Brod mit jeweils 36,8 °C. In der Hauptstadt, an der Messstation Zagreb, Grič, kletterte das Quecksilber auf 36,5 °C, während in Knin 36,4 °C registriert wurden.
Die Liste der Orte mit extremer Hitze endet hier nicht. Kutjevo erreichte 36,2 °C, Krapina und Ogulin jeweils 36,1 °C. Gorice bei Nova Gradiška und Gradište maßen glatte 36,0 °C, und Pazin auf der Halbinsel Istrien 35,7 °C.
Der Rote Alarm, der extrem gefährliche Wetterbedingungen kennzeichnet, ist für fast ganz Kroatien ausgelöst. Die schwierigste Situation wird in der Region Osijek erwartet, wo die Temperatur bis zum Tagesende 39 °C überschreiten könnte. In der Region Karlovac werden mehr als 38 °C prognostiziert, in der Region Zagreb über 37 °C.
Auch der Rest des Landes bleibt nicht verschont. Die Region Rijeka erwartet Temperaturen über 36 °C, während in den Regionen Gospić und Split die Höchstwerte über 35 °C liegen werden. Etwas "milder", aber immer noch sehr heiß, wird es im Gebiet Dubrovnik mit prognostizierten über 34 °C.
Wegen der extremen Bedingungen fordert der DHMZ die Bürger auf, Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Schutz von Kindern, älteren Menschen und chronisch Kranken. Den Bürgern wird geraten, sich während der heißesten Tageszeit nicht im Freien aufzuhalten, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und die Anweisungen der zuständigen Behörden zu befolgen. Neben den Gesundheitsrisiken warnt der DHMZ auch vor möglichen Schäden an Teilen der Infrastruktur, die durch die hohen Temperaturen verursacht werden.