Unglaubliches Glück hatte der slowenische Gleitschirmflieger Davor Podbregar, der am Donnerstag, dem 6. August 2026, von einer Anhöhe auf Pelješac startete. Der Flug aus 600 Metern Höhe verwandelte sich im Nu in einen Kampf ums Überleben, nachdem ein starker Wind einen Teil des Flügels in den Leinen verhedderte.
Flügel geriet in eine Spirale, Drama folgte
Podbregar erzählte gegenüber Net.hr, dass sich der Gleitschirm direkt nach dem Start auf der linken Seite in einer sogenannten Krawatte verhedderte. Er versuchte, das entstandene Problem zu lösen, doch die Situation verschlechterte sich schnell und der Flügel geriet bald in eine Spirale.
In dem Bewusstsein, dass er nicht viel Zeit hatte, traf er eine Entscheidung, die ihm das Leben rettete. "Im letzten Moment griff ich nach dem Rettungsschirm und warf ihn raus", schilderte der Gleitschirmflieger den entscheidenden Moment.
Erfahrung, Geistesgegenwart und eine Portion Glück
Obwohl er glaubt, dass ihm gerade Erfahrung und Geistesgegenwart halfen, in der Extremsituation richtig zu reagieren, gibt Podbregar zu, dass auch das Glück eine entscheidende Rolle spielte. "Der Rettungsschirm öffnete sich rechtzeitig. Es hätte alles sehr leicht tragisch enden können", fügte er hinzu.
Sein Abstieg endete mit einem Sturz ins Gebüsch, doch er kam ohne schwerere Verletzungen davon. Der Vorfall auf Pelješac ist eine weitere Erinnerung an die Unberechenbarkeit von Extremsportarten und die Bedeutung von funktionierender Sicherheitsausrüstung sowie dem Wissen, sie zu nutzen.