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Betrunken und ohne Führerschein in Dalmatien randaliert

Innerhalb weniger Tage wurden mehrere Wiederholungstäter erwischt, einer versuchte in Solin sogar, vor der Polizei zu fliehen. Dem schwersten Fall drohen bis zu 120 Tage Haft.

Foto: Wikipedia (Solin)
Kurz gesagt
  • In der Gespanschaft Split-Dalmatien wurden vier Fahrer festgenommen, alle ohne gültige Fahrerlaubnis und/oder unter Alkoholeinfluss.
  • Der dramatischste Fall in Solin: Ein 52-Jähriger ohne Führerschein mit 1,14 Promille versuchte, vor der Polizei zu fliehen.
  • Die schwerste Strafe wird für einen 56-Jährigen aus Split gefordert: 120 Tage Haft und dauerhafter Entzug des Autos.
  • Die Polizei fordert zunehmend Haftstrafen und den dauerhaften Verlust des Fahrzeugs für Mehrfachtäter.

In den vergangenen Tagen wurde auf den Straßen der Gespanschaft Split-Dalmatien eine ganze Reihe schwerer Verkehrsdelikte registriert. Erneut setzten sich Fahrer unter Alkoholeinfluss, Flüchtige, Mehrfachtäter und Personen, die bereits ohne Führerschein waren, ans Steuer. Die Polizeiaktion führte zu Festnahmen, und vier Tätern drohen nun ernsthafte Haftstrafen und die Möglichkeit des dauerhaften Verlusts ihres Fahrzeugs.

Flüchtiger aus Solin landet hinter Gittern

Ein echtes Drama ereignete sich in Solin, als ein 52-Jähriger die Anordnung einer Polizeistreife, anzuhalten, ignorierte und durch die Stadtstraßen flüchtete. Nachdem er eingeholt wurde, stellte sich heraus, dass er mit 1,14 Promille Alkohol im Blut fuhr und überhaupt keinen Führerschein besitzt.

Wie Slobodna Dalmacija erfährt, handelt es sich um eine Person, die bereits mehrfach wegen gleichartiger Vergehen verurteilt wurde. Deshalb forderte die Polizei eine Strafe von 60 Tagen Haft, eine Geldstrafe und den dauerhaften Entzug des Autos. Das Gericht nahm den Vorschlag an und schickte ihn sofort in Haft, wo er bis zum 14. August 2026 bleiben wird.

Kette von Vergehen von Omiš bis Split

Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Omiš, wo ein 31-Jähriger gestoppt wurde, der trotz eines zweijährigen Fahrverbots im gesamten Gebiet Kroatiens ein Fahrzeug führte. Da die Gefahr einer Wiederholung bestand, forderte die Polizei 60 Tage Haft, doch der Richter ließ ihn nach der Vernehmung frei.

Im Gebiet Arbanija setzte sich ein 23-Jähriger ans Steuer, obwohl sein Führerschein ungültig war und er zwei aktive Fahrverbote hatte. Der Alkoholtest ergab eine Konzentration von 0,90 Promille. Die Polizei beschlagnahmte ihm vor Ort sowohl das Auto als auch den Führerschein und forderte im Strafantrag mehrere Haftstrafen, weitere Verbote und den dauerhaften Entzug des Fahrzeugs. Das Gericht behielt ihn wegen Wiederholungsgefahr bis zum 18. August 2026 in Haft.

Auch ein 56-jähriger Splitter kümmerte sich nicht um die gesetzlichen Bestimmungen. Er wurde mit hohen 1,65 Promille Alkohol im Blut gestoppt, und die Überprüfung der Register ergab, dass sein Führerschein bereits wegen einer Vielzahl von Verkehrsdelikten ungültig war. Für ihn wurde eine Strafe von 120 Tagen Haft, ein zweijähriges Fahrverbot für alle Fahrzeugklassen und der dauerhafte Entzug des Autos beantragt. Das Gericht ordnete Untersuchungshaft bis zum 18. August 2026 an, während auf das endgültige Urteil gewartet wird.

Schärfere Maßnahmen für hartnäckige Täter

Diese Reihe von Fällen zeigt deutlich, dass die Polizei hartnäckige Verstöße gegen die Verkehrsregeln nicht mehr toleriert. Besonders im Visier sind Mehrfachtäter, für die frühere Geldstrafen und kurzfristige Verbote offenbar keine ausreichende Warnung waren. Forderungen nach Haftstrafen und dauerhaftem Entzug von Fahrzeugen werden zur Standardpraxis im Kampf gegen die schwersten Formen unverantwortlichen Verhaltens im Straßenverkehr.

Häufige Fragen
Wie viele Fahrer wurden bei dieser Polizeiaktion festgenommen? +
Im Artikel werden vier konkrete Fälle von Festnahmen in der Gespanschaft Split-Dalmatien genannt.
Welche Strafen drohen dem schwersten Täter? +
Einem 56-Jährigen aus Split mit 1,65 Promille drohen 120 Tage Haft, ein zweijähriges Fahrverbot für alle Fahrzeuge und der dauerhafte Entzug des Autos.
Was geschah mit dem Fahrer, der in Solin zu fliehen versuchte? +
Der 52-Jährige wurde sofort bis zum 14. August 2026 in Haft geschickt, und die Polizei fordert 60 Tage Haft, eine Geldstrafe und den dauerhaften Entzug des Fahrzeugs.
Wurde einer der Festgenommenen freigelassen? +
Ja, der 31-Jährige aus Omiš wurde nach der Anhörung freigelassen, obwohl die Polizei für ihn 60 Tage Haft wegen Fahrens mit zweijährigem Fahrverbot gefordert hatte.

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