Betrunkene Fahrer rasten über die Straßen: Beschimpfte Polizei mit 3 Promille
Gericht in Koprivnica verurteilt 37-Jährigen zu 2.570 Euro, Polizei in Sisak fordert 60 Tage Haft für 46-Jährige
Gericht in Koprivnica verurteilt 37-Jährigen zu 2.570 Euro, Polizei in Sisak fordert 60 Tage Haft für 46-Jährige
In den vergangenen Tagen wurden in der Region Koprivnica und Sisak zwei schwere Verkehrsdelikte registriert, bei denen Fahrer mit hohen Blutalkoholkonzentrationen erwischt wurden. Beide Fälle landeten vor den zuständigen Ordnungswidrigkeitengerichten.
Nach dem Bericht der Polizei Koprivnica-Križevci hat sich am Freitag, dem 31. Juli 2026, um 21:55 Uhr ein 37-jähriger Fahrer in der Ulica Mihovila Pavleka Miškine in Koprivnica nicht an das Haltezeichen der Polizeibeamten gehalten. Als er schließlich gestoppt wurde, ergab der Alkoholtest eine Konzentration von 2,96 Promille.
Wie Prigorski berichtet, wurde während der Kontrolle auch festgestellt, dass er keinen Sicherheitsgurt trug und während des Einsatzes die Polizeibeamten mit beleidigenden Worten beschimpfte. Der Fahrer wurde festgenommen und am Samstag dem zuständigen Ordnungswidrigkeitengericht vorgeführt. Im Schnellverfahren wurde ihm eine Geldstrafe von 2.570 Euro sowie ein Fahrverbot für Kraftfahrzeuge der Klasse B für die Dauer von einem Monat auferlegt.
Einen Tag zuvor, am Donnerstag, dem 30. Juli 2026, gegen 14:10 Uhr, stoppte die Polizei in Sisak in der Ortschaft Petrovec im Gebiet von Lekenik ein technisch mangelhaftes, nicht registriertes und nicht versichertes Auto, das sich nicht in der Mitte der markierten Fahrspur bewegte. Am Steuer saß eine 46-jährige Frau, bei der eine Alkoholkonzentration von 2,55 Promille gemessen wurde.
Eine weitere Überprüfung ergab, dass sie keinen Sicherheitsgurt trug und fuhr, obwohl ihr die Fahrerlaubnis entzogen und eingezogen worden war. Wegen der begründeten Besorgnis, dass sie weiterhin Verstöße begehen würde, wurde die 46-Jährige festgenommen und dem Amtsgericht für Ordnungswidrigkeiten vorgeführt. Laut dem Portal Sisak.info beantragte die Polizei in ihrem Strafantrag, sie für schuldig zu befinden und zu einer Freiheitsstrafe von 60 Tagen, einer Geldstrafe von 2.780 Euro sowie einem Fahrverbot für Kraftfahrzeuge der Klasse B für die Dauer von 12 Monaten zu verurteilen. Nach dem Schnellverfahren wurde sie auf freien Fuß gesetzt, das Urteil wird später verkündet.