Polizei warnt: Gefälschte E-Mails des Innenministeriums drohen mit Verhaftung
Die Polizeidirektion Varaždin hat mehrere Anzeigen über eine Phishing-Kampagne erhalten, bei der sich Absender fälschlich als Innenministerium ausgeben.
Die Polizeidirektion Varaždin hat mehrere Anzeigen über eine Phishing-Kampagne erhalten, bei der sich Absender fälschlich als Innenministerium ausgeben.
Gegen Sie wurde ein rechtliches Verfahren wegen Kinderpornografie im Internet eingeleitet, heißt es in einer E-Mail, die in den letzten Tagen zahlreiche Bürger erhalten haben und deren Absender sich fälschlich als Innenministerium ausgeben. Neben der Mitteilung über das Verfahren wird in der Nachricht eine sofortige Antwort verlangt und gleichzeitig mit Verhaftung gedroht, was bei vielen Empfängern ernsthafte Angst und Unbehagen ausgelöst hat.
Die Polizeidirektion Varaždin hat mitgeteilt, dass ihre Beamten mehrere Anzeigen besorgter Bürger erhalten haben, die ins Visier dieser Kampagne geraten sind. Die unbekannten Absender konstruieren also nicht nur eine erfundene Strafverfolgung, sondern eskalieren diese auch mit der Androhung einer sofortigen Freiheitsentziehung, wobei sie genau auf Panik als Hebel für weitere Manipulation setzen.
Von der Polizei kam die unmissverständliche Anweisung an alle, die eine solche E-Mail erhalten. "Bei dieser Gelegenheit weisen wir die Bürger darauf hin, solche Nachrichten zu löschen und auf keinen Fall Geld an die Absender zu überweisen", so die Polizeidirektion Varaždin, die hinzufügt, dass Opfer einer Straftat Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle erstatten sollten.
Es handele sich, so wird erläutert, um eine sogenannte Phishing-Kampagne, um vorbereitende Handlungen, die mit einem Ziel konzipiert seien: Geld oder persönliche Daten unter dem Deckmantel offizieller Kommunikation zu erpressen. Es reiche aus, die Nachricht zu löschen und nicht darauf zu antworten, betont die Polizei und weist damit jeden Gedanken zurück, dass Ignorieren rechtliche Konsequenzen haben könnte.
So überzeugend es auch klingen mag, eine Nachricht, die eine sofortige Antwort verlangt, mit Sanktionen droht oder eine Zahlung fordert, ist fast sicher ein Betrugsversuch. Staatliche Institutionen kommunizieren niemals auf diese Weise mit Bürgern, insbesondere nicht im Zusammenhang mit der Einleitung von Strafverfahren. Genau diese Diskrepanz zwischen Form und Inhalt ist der erste Alarm, der beim Empfänger ein rotes Licht auslösen sollte.
Bürger, die bereits Opfer eines ähnlichen Betrugs geworden sind, werden aufgefordert, den Fall unverzüglich zu melden. Eine schnelle Reaktion, so die Polizei, könne weiteren Missbrauch verhindern und andere potenzielle Opfer vor derselben Falle schützen.