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Die Geschichte von 10.000 Euro in Krypto kostete ihn 20.000: Wieder ein Kroate auf Telefonbetrug hereingefallen

Ein unbekannter Täter überzeugte einen 62-Jährigen aus Ivanec, eine App für den Fernzugriff auf sein Handy zu installieren, und leerte dann sein Bankkonto. Die Polizei sucht nach dem Betrüger.

Foto: Wikipedia (Ivanec)
Kurz gesagt
  • Ein 62-Jähriger aus Ivanec wurde betrogen und verlor mehr als 20.000 Euro.
  • Der Betrüger überzeugte ihn am 28. Juli telefonisch, dass ihm 10.000 Euro in Kryptowährungen zustehen.
  • Das Opfer installierte eine Fernzugriffs-App und ermöglichte dem Betrüger so, sein Bankkonto zu leeren.
  • Die Polizei sucht nach dem Täter und führt kriminalpolizeiliche Ermittlungen durch.

Die Polizeidirektion Varaždin hat eine weitere Anzeige über einen raffinierten Betrug erhalten, bei dem ein 62-jähriger Mann aus der Region Ivanec mehr als 20.000 Euro verlor. Der Betrüger lockte ihn mit falschen Versprechungen über die Auszahlung von Kryptowährungen und leerte dann über eine Fernzugriffs-App sein Bankkonto.

Der Telefonanruf, der alles auslöste

Laut dem am Montag veröffentlichten Polizeibericht begann alles am Dienstag, dem 28. Juli. An diesem Tag kontaktierte eine unbekannte Person den 62-Jährigen telefonisch und präsentierte ihm eine verlockende Geschichte: Auf seinen Namen sollen mehr als 10.000 Euro in Kryptowährungen existieren, die umgewandelt werden müssten, damit ihm das Geld auf sein Bankkonto ausgezahlt werden kann.

Im Vertrauen auf das Versprechen unerwarteter Gewinne folgte der Mann den detaillierten Anweisungen seines Gesprächspartners. Er registrierte sich auf der bereitgestellten Website und installierte auf seinem eigenen Mobilgerät eine App für den Fernzugriff, wodurch er der unbekannten Person praktisch die Schlüssel zu seiner digitalen Geldbörse übergab.

Transaktionen und bitteres Erwachen

Sobald er Zugriff auf das Gerät hatte, handelte der Betrüger schnell. Er führte mehrere unbefugte Transaktionen vom Bankkonto des Opfers durch, und der Gesamtschaden wird auf mehr als 20.000 Euro geschätzt. Als ob das nicht genug wäre, wurde der 62-Jährige auch um eine zusätzliche Zahlung gebeten.

Genau diese Forderung nach mehr Geld weckte bei dem betrogenen Mann Misstrauen. Erst dann erkannte er, dass er in eine Falle getappt war, und meldete den Fall der Polizei in Ivanec. Die Polizeibeamten setzen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen fort, um die Identität des Täters zu ermitteln und alle Umstände dieses Betrugs aufzuklären.

Häufige Fragen
Wie gelang es dem Betrüger, an das Geld des 62-Jährigen zu kommen? +
Er überzeugte das Opfer telefonisch, dass auf seinen Namen mehr als 10.000 Euro in Kryptowährungen existieren. Dann brachte er ihn dazu, eine Fernzugriffs-App zu installieren, wodurch er die Kontrolle über sein Mobilgerät erlangte und unbefugte Transaktionen vom Bankkonto durchführte.
Wie hoch ist der materielle Schaden in diesem Fall? +
Der materielle Schaden wird auf mehr als 20.000 Euro geschätzt, die der Betrüger vom Bankkonto des 62-Jährigen überwiesen hat.
Was tat das Opfer, nachdem es erkannte, dass es betrogen wurde? +
Nachdem eine zusätzliche Zahlung von ihm verlangt wurde, erkannte der 62-Jährige, dass es sich um Betrug handelte, und meldete den Fall der Polizei in Ivanec.
In welcher Phase befinden sich die polizeilichen Ermittlungen? +
Die Polizeibeamten setzen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen fort, um die Identität des unbekannten Täters zu ermitteln und alle Umstände des Betrugs aufzuklären.

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