Der spanische Mittelfeldspieler Rodri hat Manchester City mit seinem klaren Wunsch, in diesem Sommer zu Real Madrid zu wechseln, einen schweren Schlag versetzt. Seine Entschlossenheit hat die Bemühungen des englischen Klubs, auch andere interessierte Parteien ins Rennen zu bringen, zunichte gemacht, wie der Journalist der spanischen Marca Radio, Sergio Valentin, enthüllt.
City bot Rodri erfolglos anderen an
Valentin erklärte auf der Plattform X, dass Manchester City aktiv versucht habe, Konkurrenz um die Unterschrift seines Spielers zu schaffen. "Manchester City hat versucht, andere Klubs in den Wettbewerb um Rodri zu drängen, ist damit aber gescheitert", schrieb er. Der Grund ist einfach, Rodri hat "allen anderen Optionen die Tür verschlossen".
Der Spieler will ausschließlich einen Wechsel zu den Königlichen, und eine Einigung zwischen ihm und der Madrider Seite existiert bereits. Diese feste Entscheidung verschafft Real Madrid eine Verhandlungsposition, erklärt Valentin, und ermöglicht es dem spanischen Giganten, mit Manchester City über einen möglichst günstigen Preis zu verhandeln.
Preisverhandlungen: City fordert 75, Real bietet 60 Millionen Euro
Manchester City seinerseits beabsichtigt nicht, leicht nachzugeben, und besteht auf einer Ablöse von 75 Millionen Euro. Real Madrid hingegen möchte diese Summe auf etwa 60 Millionen Euro drücken. Angesichts von Rodris unerschütterlichem Wunsch schätzt Valentin jedoch, dass eine endgültige Einigung in einer Spanne zwischen 65 und 75 Millionen Euro erzielt werden könnte.
Der Transfer hat auch den Segen von Reals Trainer José Mourinho, insbesondere nach Rodris starker Form bei der Weltmeisterschaft. Seine klare Absicht ist auch anderen Klubs nicht verborgen geblieben. Paris Saint-Germain und Bayern München haben sich angesichts des Beharrens des Spielers auf Madrid aus dem Rennen zurückgezogen.
Barcelona ging nur einen Schritt weiter als ein Kontakt zum Umfeld des Spielers und stoppte vor direkten Verhandlungen mit Manchester City. Die Katalanen erkannten schnell Rodris Prioritäten, selbst nachdem die Verletzung von Frenkie de Jong ihr Interesse verstärkt hatte. Mit Real zu konkurrieren schien zu anspruchsvoll, insbesondere angesichts anderer Bedürfnisse im Team und der jüngsten hohen Ausgaben, weshalb die Bereitstellung zusätzlicher 75 Millionen Euro für Rodri kompliziert war.
Real Madrid bleibt optimistisch, den Deal abzuschließen, geht die Verhandlungen jedoch vorsichtig an.