Taucher reinigten den Meeresboden von Vela Luka
Der letzte Tag der Oliver Dragojević gewidmeten Veranstaltung war geprägt von der Öko-Aktion 'Ka i uvik gledam more', und der Umweltfonds kündigte die weitere Finanzierung ähnlicher Projekte an.
Der letzte Tag der Oliver Dragojević gewidmeten Veranstaltung war geprägt von der Öko-Aktion 'Ka i uvik gledam more', und der Umweltfonds kündigte die weitere Finanzierung ähnlicher Projekte an.
Die Veranstaltung "Trag u beskraju" (Spur in der Unendlichkeit), die in Vela Luka zu Ehren von Oliver Dragojević stattfand, sandte auch in diesem Jahr eine starke ökologische Botschaft. Am Freitag, dem 31. Juli 2026, war die Bucht von Vela Luka Schauplatz einer großen Reinigungsaktion des Meeresbodens unter dem Namen "Ka i uvik gledam more" (Wie immer schaue ich aufs Meer), bei der Taucher fleißig Abfall vom Meeresgrund entfernten.
Die Aktion folgte auf zwei Tage des Feierns und Singens zu Olivers Ehren an Land, auf dem Meer und auf zahlreichen Booten und rundete die Veranstaltung mit der Sorge um das Meer ab, das dem legendären Musiker eine ständige Inspiration war. An der Reinigung beteiligten sich Freunde und Mitglieder des Tauchclubs KPA Vodomar aus Duga Resa, unter der Schirmherrschaft des Fonds für Umweltschutz und Energieeffizienz.
Anamarija Brstilo, Vertreterin des Fonds für Umweltschutz und Energieeffizienz, betonte die Bedeutung des Schutzes der Adria und kündigte weitere Investitionen an. "Ein sauberes Meer ist nicht nur unser größter natürlicher Reichtum, sondern auch unsere aller Verantwortung. Kroatien kann sich einer gut erhaltenen Adria rühmen, aber damit das so bleibt, muss jeder von uns seinen Beitrag leisten. Wir wollen nicht, dass unsere 'Spur in der Unendlichkeit' Plastik, Reifen und anderer Abfall ist", sagte Brstilo gegenüber Tportal.
Nach ihren Worten hat der Fonds in diesem Jahr rund eine Million Euro für mehr als 60 Projekte von Vereinen bereitgestellt, und sogar ein Drittel dieser Projekte betrifft Tauchreinigungsaktionen des Meeresbodens. "Mit der Finanzierung fahren wir im Herbst fort und laden alle Vereine, die sich mit der Reinigung der Umwelt und der Bildung der Bürger befassen, ein, unsere Seiten zu verfolgen", fügte sie hinzu.
Die Gemeindevorsteherin von Vela Luka, Katarina Gugić, dankte allen Teilnehmern für ihre Mühe und Hingabe. "Solche Initiativen erinnern uns daran, wie wichtig es ist, unser Meer und unser Naturerbe für zukünftige Generationen zu bewahren. Besonders freut mich, dass die Veranstaltung 'Trag u beskraju' auch durch ökologische Aktivitäten die Werte fördert, die Oliver lebte und liebte, nämlich Respekt vor dem Meer, der Natur und der Gemeinschaft", erklärte Gugić.
Wertvolle Hilfe bei der Organisation und logistischen Unterstützung leisteten auch die Mitarbeiter des Kommunaldienstes von Vela Luka. Durch ihren Einsatz war der Ort bereits in den frühen Morgenstunden nach dem Konzert makellos sauber, genau so, wie er vor dem großen Musikereignis war.
"Trag u beskraju" hat damit erneut gezeigt, dass es über den Rahmen einer Musik- und Kulturveranstaltung hinausgeht und eine klare Botschaft sendet: Was wir lieben, sollten wir auch bewahren, für alle kommenden Generationen.