Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab bekannt, dass seine Streitkräfte eine neue, schwere Welle von Luftangriffen auf den Iran durchgeführt haben. In einer Erklärung auf der Plattform X hieß es, man habe "erfolgreich eine schwere Angriffswelle abgeschlossen" und dabei "Dutzende Ziele der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC)" im ganzen Land getroffen. Die Angriffe begannen um 20 Uhr Eastern Time (00:00 GMT, bzw. 2 Uhr nach Mitternacht mitteleuropäischer Zeit am 30. Juli 2026), wie die russische Agentur TASS berichtet.
Ausmaß der Operation
Laut derselben Erklärung trafen die US-Streitkräfte militärische Kommandozentralen, Einrichtungen für Raketen und Drohnen, Küstenüberwachungs- und Verteidigungsstellungen sowie maritime Kapazitäten der IRGC. Der russische Kanal RVvoenkor, der militärischen Quellen nahesteht, berichtete, dass die Angriffe Ziele im Grenzgebiet zwischen Iran und Irak, auf der Insel Qeshm in der Straße von Hormuz sowie in den Städten Bandar Abbas und Buschehr im Süden Irans trafen.
Vergeltung für versuchten Angriff
Die Operation ist eine direkte Reaktion auf versuchte Raketenangriffe auf US-Streitkräfte, die sich laut CENTCOM am 29. Juli ereignet hatten. "Die Angriffe zielten darauf ab, die Bedrohungen weiter zu verringern, die der Iran und seine Stellvertreter für US-Streitkräfte, die kommerzielle Schifffahrt und die benachbarten Golfstaaten darstellen", heißt es in der Erklärung. Es wurde betont, dass die Angriffe fortgesetzt werden, um die Fähigkeiten der IRGC zu schwächen.
Die Eskalation des Konflikts in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels verläuft, könnte die globalen Energiepreise beeinflussen. Obwohl Kroatien nicht direkt in den Konflikt verwickelt ist, wirkt sich jede Störung der Ölversorgung indirekt auf die heimische Wirtschaft und die Bürger aus.