Der lang erwartete Moment für Liebhaber der japanischen Marke und alle, die über den Umstieg auf Elektroantrieb nachdenken, ist endlich gekommen. Die Suzuki e-Vitara, das erste vollelektrische Fahrzeug in der Unternehmensgeschichte, ist seit dem 5. August 2026 physisch in den Showrooms von Suzuki Dalmacija, also beim Händler ATT & Perfekt auto, zur Besichtigung und Probefahrt verfügbar.
Dieses Modell stellt eine völlig neue Philosophie für Suzuki dar, die um die Idee des 'Emotional Versatile Cruiser' aufgebaut ist und fortschrittliche Technologie mit einer robusten SUV-Karosserie verbindet. Das Design der e-Vitara vermittelt den Eindruck eines Fahrzeugs, das für Abenteuer geschaffen wurde, mit großen Reifen, einem langen Radstand und einem modernen Innenraum mit integriertem Display, und es handelt sich nicht um ein Benzinmodell, dem nachträglich eine Batterie eingebaut wurde.
Das Herz des Fahrzeugs: eAxle und Lithium-Eisenphosphat-Batterie
Der Antriebsstrang der e-Vitara basiert auf einem hocheffizienten eAxle-System, das Motor und Wechselrichter integriert, gepaart mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien, die für Sicherheit und Langlebigkeit bekannt sind. Den Kunden stehen zwei Batterievarianten zur Verfügung: die Einstiegsvariante mit 49 kWh und die stärkere mit 61 kWh. Letztere bringt in Kombination mit Frontantrieb (2WD) eine werkseitig angegebene Reichweite von über 420 Kilometern.
Um diese Zahl besser zu veranschaulichen, nennt Slobodna Dalmacija ein konkretes Beispiel: Die Autobahnstrecke von Split nach Zagreb beträgt etwa 410 Kilometer, fast identisch mit der angegebenen Reichweite. Auch wenn man unter realen Bedingungen mit einer etwas geringeren Reichweite rechnen muss, zeigt diese Zahl deutlich, dass die e-Vitara kein Auto mehr ist, das ausschließlich für den Stadtverkehr gedacht ist, sondern ein Fahrzeug, mit dem man eine Reise vom Meer in die Hauptstadt planen kann, mit eventuell einem kurzen Zwischenladen.
ALLGRIP-e und Kraft für alle Untergründe
Für Fahrer, die Suzuki wegen des Vertrauens in den legendären AllGrip-Allradantrieb wählen, gibt es die gute Nachricht, dass diese Geschichte auch im Elektrozeitalter weitergeht. Das ALLGRIP-e-System nutzt zwei unabhängige E-Achsen, vorne und hinten, für eine präzise Drehmomentverteilung. Ein spezieller 'Trail'-Modus ermöglicht ein sanftes Herausfahren aus Schlamm oder nassem Gelände, indem durchdrehende Räder abgebremst und das Drehmoment auf das gegenüberliegende Rad umgeleitet wird, was auch für alltägliche Herausforderungen wie Schotterwege zum Wochenendhaus nützlich ist.
Was die Leistung betrifft, verfügt die mittlere Version mit Frontantrieb (2WD, 61 kWh) über 174 PS, während die stärkste Ausführung mit Allradantrieb (4WD, 61 kWh) 184 PS bietet. Die gesamte Konstruktion basiert auf der völlig neuen HEARTECT-e-Plattform, die ausschließlich für Elektrofahrzeuge (BEV) entwickelt wurde und eine leichte Konstruktion sowie ein geräumiges Interieur garantiert.
Preisspanne: Wo liegt der 'Sweet Spot'?
Die Suzuki e-Vitara ist in Kroatien in drei Ausstattungs- und Antriebsvarianten erhältlich, die ein breites Budgetspektrum abdecken. Die Einstiegsversion mit Frontantrieb und 49-kWh-Batterie startet bei einem Preis von 29.900 Euro. Am anderen Ende des Angebots befindet sich die Top-Version mit ALLGRIP-e-Allradantrieb, 61-kWh-Batterie und höchster Ausstattungslinie, deren Preis bei etwa 40.000 Euro liegt.
Der wahre 'Sweet Spot' des Angebots, wie Slobodna Dalmacija betont, ist die mittlere Version mit Frontantrieb und der größeren 61-kWh-Batterie. Sie bietet fast alle Vorteile der am besten ausgestatteten Variante, einschließlich einer Reichweite von bis zu 400 km und einem stärkeren Motor mit 174 PS, zu einem Preis, der deutlich näher an der Einstiegsversion als an der Top-Version liegt. Für alle Modelle gewährt Suzuki sogar 10 Jahre Garantie.