Haris Tabaković hätte sich kein besseres Debüt auf der europäischen Bühne im Trikot von Salzburg wünschen können. Der bosnisch-herzegowinische Stürmer erzielte in der 88. Minute des Spiels gegen Pafos seinen ersten Treffer für den österreichischen Klub und sicherte damit einen knappen 1:0-Sieg im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League.
Unterbrechung wegen Regens und entscheidende Wechsel
Die am 6. August 2026 in Salzburg ausgetragene Partie war von dramatischen Wetterbedingungen geprägt. Wegen außergewöhnlich starken Regens, der den Platz durchnässte und ein normales Spiel unmöglich machte, wurde die Begegnung zunächst unterbrochen. Der Ball konnte nicht über das Wasser rollen, und das Spiel wurde erst nach fast zwei Stunden Wartezeit fortgesetzt.
Im weiteren Verlauf frischte der Trainer von Salzburg den Angriff mit mehreren Wechseln auf, wobei sich der entscheidende in der 70. Minute ereignete. Da kam Tabaković von der Bank und ersetzte den verletzten Baidoo, ein Schachzug, der den Sieger bestimmen sollte.
Zwei Versuche für große Feierlichkeiten
Der Druck der Gastgeber zahlte sich in der Schlussphase aus. In der 88. Minute leitete Salzburg eine schnelle Aktion ein, und Tabaković fand sich in einer guten Position wieder. Sein erster Schuss wurde von einem Verteidiger von Pafos blockiert, doch der Ball prallte glücklich zum bosnisch-herzegowinischen Nationalspieler zurück. Beim zweiten Versuch machte er keinen Fehler und traf zum großen Jubel im Stadion.
Mit diesem Tor rechtfertigte Tabaković das Vertrauen des Klubs, der ihn in diesem Sommer verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet hat. Nachdem er zuvor in der Meisterschaft gegen Hartberg debütiert hatte, feierte er nun auf beeindruckende Weise auch seinen ersten Europapokal-Einsatz für Salzburg.
Šunjić spielte die gesamte Partie für Pafos
In den Reihen des zypriotischen Klubs spielte Ivan Šunjić die gesamte Begegnung. Der Nationalspieler von Bosnien und Herzegowina absolvierte alle 90 Minuten auf dem Platz, konnte die Niederlage seiner Mannschaft jedoch nicht verhindern, die im Rückspiel eine schwere Aufgabe vor sich hat, den Rückstand aufzuholen.