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Topusko: KI-Zentrum Pantheon für 50 Milliarden Euro entsteht

Der kroatische Unternehmer Jako Andabak startet in Partnerschaft mit der Končar-Gruppe und amerikanischen Investoren den Bau eines Rechenzentrums, das 2029 in Betrieb gehen soll.

Foto: Wikipedia (Topusko)
Kurz gesagt
  • In Topusko ist der Bau des KI-Rechenzentrums "Pantheon" im Wert von 50 Milliarden Euro geplant.
  • Das Projekt wird vom Unternehmer Jako Andabak mit der Končar-Gruppe und amerikanischen Investoren entwickelt, der Betriebsstart ist für 2029 geplant.
  • Das Zentrum wird über eine eigene Energie- und Wasserinfrastruktur verfügen, einschließlich eines Photovoltaikkraftwerks mit 500 MW.
  • Es werden mehr als 3000 Arbeitsplätze während der Bauphase und 1500 dauerhafte Arbeitsplätze nach der Eröffnung erwartet.

In Topusko ist der Bau eines riesigen Rechenzentrums für künstliche Intelligenz geplant, ein Projekt im Wert von satten 50 Milliarden Euro. Das ehrgeizige Vorhaben mit dem Namen "Pantheon" soll bereits im nächsten Jahr starten, die ersten Arbeiten werden für Anfang 2029 erwartet, wie XPress.hr berichtet.

Das Projekt wird vom kroatischen Unternehmer Jako Andabak in Zusammenarbeit mit amerikanischen institutionellen Investoren und dem strategischen Partner Končar-Gruppe entwickelt. Pantheon ist von Anfang an als Gesamtlösung konzipiert, die technologische, energetische, wasserwirtschaftliche, verkehrstechnische und optische Infrastruktur integriert.

Energieunabhängigkeit als Schlüsselvoraussetzung

Bei einem System mit einer Leistung von einem Gigawatt ist die Herausforderung nicht mehr nur die physische Unterbringung der Server, sondern auch die Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung, effiziente Kühlung und langfristige Netzstabilität. Genau deshalb umfasst das Projekt eine Reihe paralleler Infrastrukturmaßnahmen.

Neben dem KI-Entwicklungs- und Rechenzentrum selbst ist der Bau einer eigenen Umspannstation und von 280 Kilometern neuer Stromleitungen geplant. Der strategische Partner des Zentrums wird außerdem ein Photovoltaikkraftwerk mit einer Leistung von 500 Megawatt errichten, das ausschließlich für den Bedarf von Pantheon bestimmt ist. Die Idee ist, dass das Projekt keinen zusätzlichen Druck auf das bestehende Stromnetz ausübt, sondern Teil einer breiteren Investition in das Netz und neue Kapazitäten ist.

Tausende neue Arbeitsplätze und das Versprechen stabiler Preise

Es wird erwartet, dass dieses gigantische Projekt eine beträchtliche Anzahl von Arbeitsplätzen schafft. Während der Bauphase sind mehr als 3000 Arbeitsplätze vorgesehen. Nach Abschluss der Arbeiten und der Inbetriebnahme des Zentrums werden 1500 dauerhafte Arbeitsplätze gesichert, während das Projekt indirekt die Schaffung von zusätzlich 6000 Arbeitsplätzen unterstützen wird.

Die Investoren versichern der Öffentlichkeit, dass die Strompreise aufgrund dieses Projekts nicht steigen werden. Was die Wasserversorgung betrifft, wird sich das Zentrum auf eigene Brunnen stützen und nicht an bestehende Wasser- oder Abwassersysteme angeschlossen. Das für die Kühlung verwendete Wasser wird verdunsten, was bedeutet, dass seine chemische Zusammensetzung unverändert bleibt.

Häufige Fragen
Wie hoch ist der Wert des Pantheon-Projekts und wer entwickelt es? +
Das Projekt hat einen Wert von 50 Milliarden Euro und wird vom kroatischen Unternehmer Jako Andabak in Partnerschaft mit amerikanischen institutionellen Investoren und der Končar-Gruppe entwickelt.
Wann ist der Baubeginn und der Betriebsstart des Zentrums geplant? +
Der Bau soll im nächsten Jahr (2027) beginnen, der Betriebsstart ist für Anfang 2029 geplant.
Wie wird das Zentrum mit Energie und Wasser versorgt? +
Das Zentrum wird über eine eigene Umspannstation und ein Photovoltaikkraftwerk mit 500 Megawatt verfügen. Für Wasser werden eigene Brunnen genutzt, und es wird nicht an öffentliche Wasser- oder Abwassersysteme angeschlossen.
Wie viele Arbeitsplätze wird das Projekt schaffen? +
Das Projekt wird mehr als 3000 Arbeitsplätze während der Bauphase, 1500 dauerhafte Arbeitsplätze nach der Inbetriebnahme und indirekt die Schaffung von zusätzlich 6000 Arbeitsplätzen unterstützen.

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