Trump kündigt Übernahme Grönlands bis 2029 an
Der US-Präsident sorgt erneut für geopolitische Spannungen in einem Interview, während seine Regierung zugleich Rekordzahlen bei Migrantenfestnahmen verzeichnet.
Der US-Präsident sorgt erneut für geopolitische Spannungen in einem Interview, während seine Regierung zugleich Rekordzahlen bei Migrantenfestnahmen verzeichnet.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat erneut geopolitische Spannungen ausgelöst, indem er erklärte, dass Grönland bis 2029, also bis zum Ende seiner aktuellen Amtszeit, unter die Kontrolle der Vereinigten Staaten geraten werde.
In einem Telefoninterview mit Moderator Steve Gruber auf dem Sender Real America's Voice antwortete Trump auf Grubers Behauptung, dass die Insel unter amerikanische Kontrolle geraten werde, mit einer kurzen und selbstbewussten Botschaft: "Darauf können Sie wetten." Die Nachricht wurde am Montag, dem 3. August 2026, vom Portal Dnevno.hr verbreitet.
Während Trump territoriale Ambitionen ankündigt, setzt seine Regierung die intensive Durchsetzung der Einwanderungsgesetze fort. Laut Daten, die am Montag von CBS News unter Berufung auf interne Daten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) veröffentlicht wurden, hat die Behörde im Juli 2026 mehr als 46.000 illegale Migranten festgenommen. Das ist die höchste monatliche Zahl an Festnahmen seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit.
Im Durchschnitt wurden im vergangenen Monat täglich etwa 1.500 Menschen inhaftiert, womit der Juli den Juni-Rekord von 43.000 Festgenommenen übertraf. Nach Angaben der Behörde befanden sich am vergangenen Wochenende etwa 68.000 Migranten in ICE-Haftzentren, was sich dem absoluten Rekord von über 70.000 Inhaftierten nähert, der im Januar 2026 verzeichnet wurde.
Parallel zu den Rekordfestnahmen nutzt das US-Justizministerium (DOJ) zunehmend Bundesanklagen wegen Verschwörung gegen Demonstranten, die gegen die Aktivitäten der ICE protestieren. Wie NPR News am Montag berichtet, äußern einige Rechtsexperten Bedenken, dass die Behörde das Gesetz zu weit auslegt, um politische Aktivisten zu verfolgen, die sich gegen Trumps Abschiebungsagenda stellen.
Unterdessen berichtet Le Monde am Montag, dass Trumps Kandidat für den Generalstaatsanwalt nach einem vorherigen Konflikt eine Einigung mit Senatoren erzielt hat, obwohl die Details dieser Einigung nicht veröffentlicht wurden.