HR EN DE
NEWS SPORT BIZNIS SCENA LIFESTYLE TECH

Behauptete 66,5 Gramm Kokain für den Eigenbedarf, die Staatsanwaltschaft glaubt ihm nicht: Fahrlehrer in Untersuchungshaft

Fran Šutalo (29) aus Dramalj wurde mit einer größeren Menge Kokain und einer Feinwaage festgenommen; ihm drohen drei bis zwölf Jahre Haft.

Foto: chi m na Unsplash
Kurz gesagt
  • Festgenommen wurde der 29-jährige Fahrlehrer Fran Šutalo aus Dramalj mit 66,5 Gramm Kokain und einer Feinwaage.
  • Der Beschuldigte behauptet, die Droge sei für den Eigenbedarf gewesen; die Staatsanwaltschaft geht von Verkaufsabsicht aus.
  • Er wurde in Untersuchungshaft genommen; ihm drohen drei bis zwölf Jahre Haft.

Fran Šutalo, ein 29-jähriger Fahrlehrer aus Dramalj, wurde in Untersuchungshaft in Rijeka genommen, unter dem Verdacht, eine größere Menge Kokain zum Weiterverkauf besessen zu haben. Die Entscheidung traf der Ermittlungsrichter des Bezirksgerichts in Rijeka, der dem Antrag der Staatsanwaltschaft Rijeka folgte, die eine Wiederholungsgefahr sieht.

Nach Angaben aus der Ermittlung fand die Polizei am Montag zunächst in Šutalos Bauchtasche, im Münzfach seines Portemonnaies, einen PVC-Beutel mit 0,78 Gramm Kokain. Anschließend entdeckte sie in seiner Wohnung in Dramalj ein Papierpäckchen mit etwa 61,5 Gramm Kokain sowie fünf weitere Beutel in Tränenform mit insgesamt etwas mehr als 4 Gramm, in Einzelmengen von 0,81 bis 0,84 Gramm. Insgesamt wurden etwa 66,5 Gramm Kokain beschlagnahmt, zudem eine digitale Feinwaage mit Spuren einer weißen pulvrigen Substanz.

Verteidigung: "Alles für mich"

Das Portal Burin erfuhr aus ermittlungsnahen Kreisen, dass der Beschuldigte in seiner Verteidigung behauptete, die Droge sei ausschließlich für den Eigenbedarf gewesen. "Die Droge war für seinen persönlichen Gebrauch; er bestreitet die Tat und verneint, dass die Droge zum Verkauf bestimmt war, und gibt an, alles freiwillig den Polizeibeamten übergeben zu haben", heißt es in seiner Verteidigung. Šutalo gab an, das Kokain in Zagreb zu einem Preis von 40 Euro pro Gramm gekauft zu haben, etwa siebzig Gramm, weigerte sich jedoch, den Verkäufer zu nennen, mit Verweis auf seine persönliche Sicherheit. Er fügte hinzu, dass er seit etwa zwei Jahren Drogen konsumiere.

Sein monatliches Einkommen als Fahrlehrer beträgt etwa 1.400 Euro, und laut offiziellen Angaben wurde er bisher weder straf- noch ordnungsrechtlich verurteilt.

Staatsanwaltschaft: Menge und Verpackung sprechen für Verkauf

Die Staatsanwaltschaft Rijeka wies Šutalos Behauptungen zurück und betonte, dass gerade die Menge der beschlagnahmten Droge sie widerlege. "Diese These wird durch die Menge der beschlagnahmten Droge widerlegt, die den Bedarf für den persönlichen Konsum bei weitem übersteigt, sowie durch die Art der Verpackung, getrennt in PVC-Beuteln, die für die weitere Verteilung auf dem illegalen Markt geeignet sind", heißt es im Antrag auf Untersuchungshaft. Eine zusätzliche Belastung für den Beschuldigten stellt die gefundene Feinwaage mit Spuren von weißem Pulver dar.

Schätzungen zufolge könnten aus 66,5 Gramm Kokain bei einer durchschnittlichen Straßendosis von 30 bis 70 mg Hunderte, sogar über tausend Konsumenten versorgt werden. In der Region Rijeka liegt der Straßenpreis pro Gramm Kokain derzeit zwischen 80 und 100 Euro.

Strafe und Möglichkeiten

Für die ihm vorgeworfene Straftat sieht das kroatische Strafgesetzbuch eine Strafe von drei bis zwölf Jahren Haft vor. Dennoch zeigt die Praxis, dass auch die Möglichkeit einer milderen Sanktion besteht, beispielsweise einer Bewährungsstrafe von einem Jahr. Vorerst bleibt Fran Šutalo in Untersuchungshaft.

Häufige Fragen
Wie viel Kokain wurde bei Fran Šutalo gefunden? +
Insgesamt wurden etwa 66,5 Gramm Kokain gefunden, darunter 0,78 Gramm in der Tasche, 61,5 Gramm in der Wohnung und 4 Gramm in fünf kleineren Beuteln.
Was behauptete Šutalo zu seiner Verteidigung? +
Er behauptete, die Droge sei für seinen persönlichen Gebrauch gewesen, er konsumiere seit zwei Jahren, und er habe sie in Zagreb für 40 Euro pro Gramm gekauft.
Warum wurde er in Untersuchungshaft genommen? +
Das Gericht folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft wegen Wiederholungsgefahr; die Staatsanwaltschaft sieht in Menge und Verpackung der Droge einen Hinweis auf Verkaufsabsicht.
Welche Strafe droht ihm? +
Ihm drohen drei bis zwölf Jahre Haft, wobei auch die Möglichkeit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr besteht.

Anmelden

Zum Kommentieren müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Traži
Popularno
Nedavno pretraživano
helsinški sporazum
liga prvaka
digitalni mediji
Anmelden
Startseite
Prati nas na Googleu
Kategorien