Extreme Wetterbedingungen verwüsten den Planeten weiterhin am 3. August 2026. Griechenland kämpft bereits den dritten Tag gegen einen verheerenden Brand, der die Region Megara westlich von Athen verschlingt, während die Behörden neue Evakuierungen anordnen. Gleichzeitig verzeichnet Südkorea einen historischen Temperaturrekord, und im US-Bundesstaat Washington fliehen Zehntausende vor Waldbränden, die bereits Hunderte von Häusern zerstört haben.
Brand in Megara lässt nicht nach, zwei Verdächtige festgenommen
Nach Informationen der Agentur Anadolu versuchen Feuerwehrteams den dritten Tag in Folge, die Flammen in der Region Megara unter Kontrolle zu bringen. Die Lage ist so ernst, dass die Behörden neue Evakuierungen der Bevölkerung angeordnet haben. Darüber hinaus wurden zwei Personen festgenommen, die im Verdacht stehen, den Brand ausgelöst zu haben, was die ohnehin angespannte Lage vor Ort weiter verkompliziert.
Die Löscharbeiten werden durch starken Wind erschwert, der das Feuer durch trockene Wälder und Gestrüpp treibt. An der Operation sind fast 500 Feuerwehrleute und 23 Flugzeuge beteiligt, berichtet N1 Serbien. Dramatische Aufnahmen von der Einsatzstelle zeigen eine Pferdeherde, die in der Nähe von Athen vor den Flammen flieht, während Rettungskräfte von Tür zu Tür gehen, um Bürger zu evakuieren und sogar Vieh in Sicherheit zu bringen.
Zeugenaussage eines Arztes vom Ort des Hubschrauberabsturzes
Nach dem Zusammenstoß zweier Hubschrauber, die an den Löscharbeiten beteiligt waren, bei dem die Besatzung eines der Hubschrauber ums Leben kam, beschrieb der Notarzt Georgos Ndulas den schrecklichen Anblick. "Der erste Anblick, den ich sah, war völlige Zerstörung. Der Hubschrauber stand aufrecht mitten auf der Straße, der Rumpf war zerfetzt und in Flammen, und meine Kollegen von der Feuerwehr versuchten, das Feuer zu löschen, damit wir näher kommen konnten, beziehungsweise damit ich als Arzt eingreifen und Überlebenden helfen konnte", sagte Ndulas gegenüber N1 Serbien.
Washington in Flammen: Zehntausende evakuiert
Ein ähnliches Drama spielt sich auch im Bundesstaat Washington ab, wo wegen Waldbränden etwa 60.000 Menschen evakuiert wurden. Das Feuer hat mindestens 600 Häuser, Geschäftsgebäude und andere Bauwerke zerstört, insgesamt sind etwa 1.000 Quadratkilometer Fläche verbrannt, berichtet N1 Serbien. Das Ausmaß des Schadens ist noch nicht endgültig, und die Feuerwehr kämpft gegen die Zeit, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
Südkorea: Historischer Temperaturrekord und schmelzendes Eis
Während Teile der Welt mit den Flammen kämpfen, verzeichnet Südkorea beispiellose Hitze. In der Stadt Jangsan wurde die höchste Temperatur in der Geschichte des Landes gemessen, 42,5 Grad Celsius. Es ist der fünfte Tag in Folge, an dem die Temperatur 40 Grad übersteigt, und die koreanische Wetterbehörde hat zum ersten Mal eine Warnung der höchsten Stufe für Teile von Seoul herausgegeben.
Wie extrem die Hitze ist, zeigt auch ein Video von einem Eisblock, für dessen vollständiges Schmelzen nur 36 Minuten benötigt wurden. "Ich denke, wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es fast unmöglich ist, alltägliche Aktivitäten in Seoul ohne Sonnenschirm auszuführen. Diese Klimakrise ist etwas geworden, das die Bürger am eigenen Leib spüren", sagte der südkoreanische Bürger Džu Bjong gegenüber N1 Serbien.
Auch Nordkorea bleibt nicht verschont
Unerträgliche Hitze hat auch Nordkorea erfasst, wo die Temperaturen ebenfalls 40 Grad überschritten haben, berichten staatliche Medien. Die Bewohner von Pjöngjang leiden seit einer Woche unter tropischen Nächten, und die Hitzewelle soll laut Prognosen bis zum Ende der Woche anhalten.