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Stadträtin Blanka Klasić appelliert an die Stadt Zadar, Wildtieren im Musapstan Wasser zur Verfügung zu stellen

Aufgrund extremer Hitze und austrocknender natürlicher Quellen fordert die Stadträtin von DOMiNO eine sofortige Intervention nach dem Vorbild von Pula, wo die Feuerwehr bereits geholfen hat.

Foto: Wikipedia (Divlje životinje)
Kurz gesagt
  • Stadträtin Blanka Klasić appellierte an die Stadt Zadar, dringend Wasser für Wildtiere im Parkwald Musapstan bereitzustellen.
  • Bürger bringen seit Tagen selbst Wasser in den Wald, aber das ist keine langfristig nachhaltige Lösung.
  • Als positives Beispiel nennt sie Pula, wo die Feuerwehr einen Tümpel befüllte und den Tieren half.
  • Es wird vorgeschlagen, die Tümpel sofort zu befüllen und dauerhafte Tränken mit geringem finanziellem Aufwand einzurichten.

Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle und der extrem hohen Temperaturen, die Zadar erfasst haben, hat die Stadträtin von DOMiNO, Blanka Klasić, einen dringenden Appell an die Stadt Zadar gerichtet. Sie fordert, dass in Zusammenarbeit mit den Kroatischen Wäldern und der Öffentlichen Feuerwehr Zadar sofort Maßnahmen ergriffen werden, um Wildtieren im Parkwald Musapstan Wasser zur Verfügung zu stellen.

Bürger bringen selbst Wasser in den Wald

Klasić betonte, dass die natürlichen Wasserquellen und Tümpel im Musapstan ausgetrocknet sind, und sie sowie einige andere Bürger bereits seit Tagen aus eigener Kraft Wasser in den Wald bringen. "Wir, einige Bürger, bringen seit Tagen aus eigener Kraft und von Hand Wasser in den Wald, um den Wildtieren zu helfen, aber diese Art der Hilfe ist weder langfristig nachhaltig noch kann sie den Bedarf aller Tiere in diesem Gebiet decken", erklärte die Stadträtin gegenüber Antena Zadar.

Deshalb hält sie die Einbeziehung der zuständigen Dienste für notwendig, um während der Hitzewelle rechtzeitig Wasser an wichtigen Standorten bereitzustellen.

Gefahr für Tiere und Bürger

Die Stadträtin warnt, dass die Suche nach Wasser die Tiere aus ihren Lebensräumen vertreibt, was die Risiken erhöht. "Die Folge ist, dass die Tiere gezwungen sind, ihre natürlichen Lebensräume auf der Suche nach Wasser zu verlassen, häufiger in städtische Siedlungen, Gärten und Höfe eindringen und auf Straßen geraten, wodurch die Gefahr für sie und die Bürger steigt", so Klasić in ihrem Schreiben.

Pula als positives Beispiel

Als Modell für eine schnelle und effektive Intervention nannte sie Pula. Dort haben die Feuerwehrleute während einer ähnlichen Hitzewelle einen natürlichen Tümpel mit Wasser befüllt und so den Wildtieren Zugang zu Wasser ermöglicht. Klasić schlägt vor, dass die Stadt Zadar dringend dieselbe Möglichkeit prüft, die bestehenden natürlichen Tümpel im Musapstan zu befüllen.

Darüber hinaus setzt sie sich auch für eine langfristigere Lösung ein. Sie schlägt vor, dass die Stadt in Zusammenarbeit mit den Kroatischen Wäldern und anderen Institutionen die Einrichtung von dauerhaften oder temporären Tränken im Parkwald prüft. "Ich glaube, dass eine solche Initiative eine geringe finanzielle Belastung darstellen würde, aber einen großen Beitrag zum Schutz der Wildtiere, zur Erhaltung der Biodiversität und zu einem verantwortungsvollen Umgang der Stadt mit einem ihrer wertvollsten Naturgebiete leisten würde", schloss die Stadträtin.

Häufige Fragen
Warum appelliert Blanka Klasić an die Stadt Zadar? +
Wegen der extremen Hitze und des Austrocknens der natürlichen Wasserquellen im Parkwald Musapstan sind Wildtiere ohne Wasser geblieben, und die Bürger können ihnen nicht langfristig selbst helfen.
Was schlägt die Stadträtin konkret vor? +
Sie schlägt vor, die bestehenden natürlichen Tümpel im Musapstan nach dem Vorbild von Pula sofort zu befüllen und für die Zukunft dauerhafte oder temporäre Tränken einzurichten.
Welche Institutionen sollten in die Hilfe einbezogen werden? +
Laut dem Appell sollten die Stadt Zadar, die Kroatischen Wälder und die Öffentliche Feuerwehr Zadar in die Intervention einbezogen werden.
Wie wirkt sich der Wassermangel auf Wildtiere und Bürger aus? +
Die Tiere sind gezwungen, ihre Lebensräume auf der Suche nach Wasser zu verlassen, dringen häufiger in Siedlungen, Gärten und auf Straßen ein, was die Gefahr für alle erhöht.

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