Jugendberatungsstelle Zadar: Budget um 15.000 Euro gekürzt
In diesem Jahr haben 16 Jugendliche Hilfe gesucht, doch Experten warnen, dass die tatsächliche Zahl derer, die Unterstützung benötigen, deutlich höher ist.
In diesem Jahr haben 16 Jugendliche Hilfe gesucht, doch Experten warnen, dass die tatsächliche Zahl derer, die Unterstützung benötigen, deutlich höher ist.
Aus der Jugendberatungsstelle Zadar, die beim Zentrum für Jugendliche angesiedelt ist, kommen besorgniserregende Daten zur psychischen Gesundheit junger Menschen in dieser Stadt. Die häufigsten Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, sind Angststörungen und Lernschwierigkeiten, oft handelt es sich auch um depressive Zustände, die immer mehr junge Menschen in ganz Kroatien betreffen.
Laut dem Bericht der Abteilung für Sozialfürsorge und Gesundheit haben in diesem Jahr 16 junge Menschen fachliche Hilfe gesucht. Dennoch wird geschätzt, dass die Zahl derer, die Unterstützung benötigen, weitaus größer ist, doch sie werden durch Gefühle von Unbehagen und Scham davon abgehalten, Hilfe zu suchen.
Der Leiter der Abteilung für Sozialfürsorge und Gesundheit, Mladen Klanac, berichtete, dass die Mittel für diese Aktivität um 15.000 Euro gekürzt wurden. Der Grund sei, wie er erklärte, die Unmöglichkeit, die Beratungsstelle im laufenden Jahr zu gründen, da der Beginn ihrer Arbeit mit der Gründung der Einrichtung Zentrum für Jugendliche verbunden ist.
Trotz der Budgetkürzung betont die Stadt Zadar, dass diese Aktivität regelmäßig finanziert wird. Sie betonen, dass sie sich dabei an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation orientieren, die die Bedeutung jugendgerechter Dienstleistungen hervorheben, von Vertraulichkeit und Privatsphäre bis hin zur Anpassung der Räumlichkeiten und des Zugangs des Personals, das ihnen ein angenehmes Gefühl vermitteln soll.
Die Beratung erfolgt in Partnerschaft mit mehreren wichtigen Einrichtungen und Organisationen: dem Institut für öffentliche Gesundheit Zadar, der Universität Zadar, dem Verein PSIHIKA, dem Zentrum ORA und der Gesellschaft der Psychologen der Gespanschaft Zadar, alles in Zusammenarbeit mit einem Facharzt für Psychiatrie.
Die Stadt betont, dass es bei der Umsetzung des Hilfsprogramms für Jugendliche äußerst wichtig ist, dass sie das Gefühl einer informellen Einrichtung bekommen, in die sie auch unangemeldet kommen können. Im letzten Jahr wurden Dienstleistungen wie Information, psychosoziale Unterstützung, Beratung und psychische Gesundheitsfürsorge gestartet, mit dem Ziel, jungen Menschen den ersten Schritt zur Suche nach Hilfe zu erleichtern.