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Zlatko Švec aus Donji Hrašćan

Trotz Unrentabilität bewahrt dieser Landwirt aus Međimurje die Tradition der Zucht von Schwarzen Slavonischen Schweinen und die Restaurierung alter Traktoren.

Foto: Semir Corhusic na Pexels
Kurz gesagt
  • Zlatko Švec aus Donji Hrašćan ist einer der wenigen im Ort, der noch Schwarze Slavonische Schweine züchtet.
  • Er betont, dass sich die Landwirtschaft nicht lohnt, ihm aber wichtig ist, die Herkunft der Lebensmittel zu kennen, die er isst.
  • Er erinnert sich an Zeiten, als jedes Haus Vieh hatte und das Dorf völlig anders aussah.
  • In seiner Freizeit restauriert er alte Traktoren und ist besonders stolz auf den Steyr 288 aus dem Jahr 1963.

In diesen Tagen hallt im Hof von Zlatko Švec aus Donji Hrašćan das vertraute Geräusch des Maisvermahlens wider, das als Futter für seine Hühner und Schweine dient. Er gehört zu den wenigen im Dorf, die noch Schweine halten, und zwar besondere, Schwarze Slavonische Schweine, auch Fajferica genannt.

Zlatko ist sich der wirtschaftlichen Seite seines Hobbys bewusst, betont jedoch den Wert, der nicht käuflich ist. "Wenn wir ehrlich sind, lohnt es sich überhaupt nicht, aber wenigstens wissen wir, was wir essen. Kaufen ist kein Problem, aber das hier ist eben hausgemacht. Niemand kann mir sagen, dass das nicht stimmt. Die Leute haben nur keine Lust, aber wir haben noch den Willen", sagt Zlatko.

Qualität vor Quantität

Obwohl das Fleisch dieser Schweine außergewöhnlich geschätzt wird, sind die Erträge nicht groß. "Das Fleisch ist viel besser, und die Grieben sind etwas Besonderes. Obwohl es wenige gibt, haben wir beim letzten Schlachten nur eineinhalb Kilo bekommen", gibt Zlatko zu. Gerade diese Authentizität von Geschmack und Herkunft der Lebensmittel motiviert ihn, die Zucht fortzusetzen.

Erinnerungen an vergangene Zeiten

Während er über die Tiere spricht, erinnert sich Zlatko an die Zeit, als fast jedes Haus einen Stall hatte. "Bei uns gab es vier Kühe und zwei Pferde. Wie sich die Zeiten geändert haben", sagt er. Auch das Dorfbild hat sich verändert. Früher weideten die Kühe auf gemeinsamen Weiden, und um die besten Weideplätze wurde ein regelrechter Kampf geführt. Heute sind diese Flächen größtenteils zugewachsen, weil es keine Kühe mehr gibt.

Er erinnert sich auch an die Goseča-Straße in Hrašćan. An ihrem Ende gab es einst einen kleinen See, wo sich Gänse versammelten, weshalb die Straße nach ihnen benannt wurde. Im Winter, wenn die Oberfläche zufror, spielte Zlatko dort mit Freunden Hockey.

Liebe zu alten Traktoren

Neben der Tierpflege ist Zlatkos großes Hobby die Restaurierung alter Traktoren. Im Hof steht ein IMT 542 Deluxe, ein Traktor der Firma Industrija mašina i traktora aus den Achtzigern, den er selbst restauriert hat. Sein Liebling ist der Steyr 288 aus dem Jahr 1963, auf dem auch sein Enkel Luka gerne fährt.

Häufige Fragen
Warum sagt Zlatko Švec, dass sich die Landwirtschaft nicht lohnt? +
Zlatko meint, dass die Zucht von Haustieren wirtschaftlich nicht rentabel ist, er sie aber wegen der Qualität der Lebensmittel und der Erhaltung der Tradition fortsetzt.
Welche Schweinerasse züchtet Zlatko Švec? +
Er züchtet Schwarze Slavonische Schweine, auch bekannt als Fajferica, deren Fleisch besonders geschätzt wird.
Womit beschäftigt sich Zlatko Švec außer der Tierzucht? +
Sein Hobby ist die Restaurierung alter Traktoren, darunter ein IMT 542 Deluxe aus den achtziger Jahren und ein Steyr 288 aus dem Jahr 1963.

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