Der Fußball schreibt die schönsten Geschichten oft in den letzten Minuten, und der Held einer solchen wurde Dukan Ahmeti. Der junge Spieler von Istra 1961 kam von der Bank und erzielte in der 95. Minute des Auswärtsspiels im Poljud-Stadion vor 20.000 Heimfans den Treffer zum 2:1-Endstand, was seinem Verein den ersten Punkt der neuen SuperSport-HNL-Saison bescherte.
Der Traum eines jeden Spielers
Für den 17. Senioreneinsatz hätte man sich kein besseres Szenario wünschen können. Ahmeti hatte die gesamte letzte Saison auf seinen ersten Treffer gewartet und erlebte ihn auf die dramatischste Art und Weise. "Es hätte wirklich nicht besser laufen können, und das Gefühl war großartig. Das sind einfach die Momente, für die wir Fußball lieben und spielen, und wenn so etwas passiert, vergisst man sofort alles, was schwer war", sagte Ahmeti gegenüber Glas Istre.
Poljud liegt ihm besonders
Interessanterweise ist es nicht das erste Mal, dass Ahmeti im Stadion von Split glänzt. Bereits am 25. Januar dieses Jahres stand er beim 2:1-Sieg von Istra 1961 in der Startelf. "Mir läuft es wirklich gut gegen Hajduk, besser geht es nicht, und so soll es weitergehen", fügte er hinzu. Obwohl er diesmal nicht von Beginn an spielte, gab er zu, dass die Atmosphäre für ihn eine zusätzliche Motivation war. "Ich habe in meinem Leben noch nie vor so vielen Menschen gespielt, aber das war für mich kein Problem. Im Gegenteil, ich spiele gerne in einem solchen Umfeld", betonte er.
Aktion "zwei gegen sechs"
Der entscheidende Moment des Spiels ereignete sich in der Nachspielzeit. Ahmeti erhielt den Ball von Kadušić zwischen vier Gegenspielern und fand dann Jaganjac. "Ich sah Jaganjac frei und spielte ihn an. Er konnte den Ball halten, während ich sofort zum zweiten Pfosten lief, wo ich buchstäblich allein stand", beschrieb Ahmeti die Aktion gegenüber Glas Istre. Er gab auch zu, dass ihn das Zuspiel seines Mitspielers überraschte, da er einen Schuss aufs Tor erwartet hatte.
Nachdem der Ball im Netz gelandet war, jubelte Ahmeti zunächst nicht übermäßig, doch die Emotionen brachen schnell hervor. "Ich habe die gesamte letzte Saison auf dieses erste Tor gewartet und habe es nicht geschafft, jetzt ist es endlich da, und niemand ist glücklicher als ich", schloss der junge Fußballer, dessen Premierentor noch lange in Erinnerung bleiben wird.