Almodóvars 'Bitter Christmas' nach Cannes in kroatischen Kinos angekommen
Der neue Film des berühmten spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar, eine visuell opulente Melodram mit hervorragender Besetzung, läuft ab dem 30. Juli in den heimischen Kinos.
Der neue Film des berühmten spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar, eine visuell opulente Melodram mit hervorragender Besetzung, läuft ab dem 30. Juli in den heimischen Kinos.
Nach der Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes läuft der neue Film von Pedro Almodóvar, Bitter Christmas (Bittere Weihnachten), ab heute, dem 30. Juli, auch in den kroatischen Kinos, berichtet Story.hr. Der legendäre spanische Regisseur kehrt mit diesem Werk zu den Themen Kreativität, Erinnerung und den Grenzen zwischen Realität und Fiktion zurück.
Laut Story.hr steht im Mittelpunkt der Geschichte Elsa, eine Werberegisseurin, die ein Drehbuch schreibt, das von fremdem Schmerz inspiriert ist. Was als eine Geschichte beginnt, entwickelt sich langsam zu einem komplexen Spiel aus Vergangenheit und Gegenwart und verwandelt den Film in eine Art Autofiktion. Die Hauptrollen spielen Bárbara Lennie und Leonardo Sbaraglia, unterstützt von Aitana Sánchez-Gijón, Victoria Luengo, Milena Smit sowie Almodóvars langjährige Mitarbeiterin Rossy de Palma.
Bitter Christmas kommt nach einer äußerst erfolgreichen Phase für Almodóvar, dessen vorheriger Film The Room Next Door den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig gewann. Das neue Werk wurde dieses Jahr in Cannes vorgestellt und ist nun in den regulären Kinoverleih in ganz Europa gestartet.
Die ersten Eindrücke der Kritiker betonen die visuelle Opulenz und die unverkennbare Handschrift des Regisseurs. Journal.hr berichtet, dass viele hervorheben, es handele sich um einen "typischen Almodóvar", ein metatextuelles Werk, das sich erneut mit der kreativen Krise und der Grenze zwischen Leben und Fiktion beschäftigt. Dieselbe Quelle gibt an, dass der Film nicht zu seinen stärksten gehört, aber die komplexe Struktur, zwei Zeitebenen und die schauspielerischen Leistungen gelobt werden. Story.hr fügt hinzu, dass die ersten Kritiken die opulente Ausstattung, die gesättigte Farbpalette und das Melodram als typische Elemente von Almodóvars Welt hervorheben.
Im Vergleich zum früheren Pain and Glory wird Bitter Christmas als leichteres und verspielteres Werk beschrieben. Dennoch sind sich die meisten Kritiker einig, dass Almodóvar auch in diesem Film einer der unverkennbarsten Autoren der heutigen Kinematografie bleibt.