Die Information wurde am Montag, dem 10. August, vom Institut für Notfallmedizin der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva und von Jadrolinija bestätigt, die den Ablauf der Ereignisse und die technische Ursache der Verzögerung erläuterten.
Patient aus Korčula wartete eine Stunde
Nach Bestätigung des Rettungsdienstes befand sich das erste medizinische Fahrzeug aus der Außenstelle Korčula während der Blockade auf der Fähre. Darin befand sich ein Patient, der zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus in Dubrovnik transportiert wurde. Aufgrund der Probleme mit der Fährverbindung verlängerte sich sein Transport um eine Stunde. Der Patient stand die ganze Zeit unter der Aufsicht des medizinischen Teams, und der Rettungsdienst betont, dass die Verspätung keinerlei negative Auswirkungen auf seinen Gesundheitszustand hatte.
Nach 45 Minuten Blockade traf auch das zweite Rettungsfahrzeug am Fährterminal ein, diesmal aus der Außenstelle Blato, mit einem weiteren Patienten auf dem Weg ins selbe Krankenhaus. Seine Reise verlängerte sich um 15 Minuten, aber auch in diesem Fall gab es keine nachteiligen Folgen.
Jadrolinija: Problem mit der Luftfederung
Jadrolinija erklärte den technischen Hintergrund des Vorfalls. Der Bus mit den polnischen Schülern blieb an der Rampe der Fähre Ilovik wegen eines Problems mit der Luftfederung hängen.
"Unsere Mitarbeiter gaben dem Fahrer Anweisungen, und der Bus verließ die Fähre nach 45 Minuten, ohne Schäden an Fähre oder Bus. Täglich werden über zwanzig Busse be- und entladen, und fast nie gibt es Probleme", teilte Jadrolinija Index.hr mit.
Sie fügten hinzu, dass sie die Information über die einstündige Verspätung rechtzeitig auf ihrer offiziellen Website veröffentlicht hatten.
Alternative Beförderung angeboten, aber nicht erforderlich
Jadrolinija gab außerdem bekannt, dass der Kapitän der zweiten Fähre bereit war zu reagieren, falls die Situation dringlicher gewesen wäre.
"Nach unseren Informationen hatte die Verzögerung keinen Einfluss auf die medizinische Notfallintervention. Der Kapitän der zweiten Fähre bot an, nach Dominče zurückzukehren, falls es sich um einen Notfall handelte, und einen Notfalltransport auf andere Weise zu organisieren. Dies war nicht erforderlich, da der Bus in der Zwischenzeit entladen werden konnte und die zweite Fähre anlegen konnte", erklärten sie von der Firma.
Der Rettungsdienst bestätigte später, dass es sich nicht um einen Notfalleinsatz handelte, sondern um den geplanten Transport zweier Patienten. Aufgrund des gesamten Vorfalls waren keine zusätzlichen Maßnahmen zur Sicherstellung der notfallmedizinischen Versorgung auf Korčula erforderlich.