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Bus blockiert Fähre nach Korčula: Rettungsdienst kam eine Stunde zu spät

Zwei Rettungswagen mit Patienten auf dem Weg nach Dubrovnik blieben wegen einer Panne eines Busses mit polnischen Schülern an der Rampe der Fähre Ilovik stecken, glücklicherweise ohne Folgen für die Gesundheit der Patienten.

Foto: Wikipedia (Orebić)
Kurz gesagt
  • Ein Bus mit polnischen Schülern blockierte die Fähre Ilovik für 45 Minuten wegen einer Panne der Luftfederung.
  • Zwei Rettungswagen mit Patienten auf dem Weg nach Dubrovnik verspäteten sich um eine Stunde bzw. 15 Minuten.
  • Rettungsdienst und Jadrolinija bestätigen, dass die Verspätung keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Patienten hatte.
  • Der Kapitän der zweiten Fähre war bereit, einen alternativen Transport zu organisieren, aber eine Intervention war nicht erforderlich.

Die Information wurde am Montag, dem 10. August, vom Institut für Notfallmedizin der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva und von Jadrolinija bestätigt, die den Ablauf der Ereignisse und die technische Ursache der Verzögerung erläuterten.

Patient aus Korčula wartete eine Stunde

Nach Bestätigung des Rettungsdienstes befand sich das erste medizinische Fahrzeug aus der Außenstelle Korčula während der Blockade auf der Fähre. Darin befand sich ein Patient, der zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus in Dubrovnik transportiert wurde. Aufgrund der Probleme mit der Fährverbindung verlängerte sich sein Transport um eine Stunde. Der Patient stand die ganze Zeit unter der Aufsicht des medizinischen Teams, und der Rettungsdienst betont, dass die Verspätung keinerlei negative Auswirkungen auf seinen Gesundheitszustand hatte.

Nach 45 Minuten Blockade traf auch das zweite Rettungsfahrzeug am Fährterminal ein, diesmal aus der Außenstelle Blato, mit einem weiteren Patienten auf dem Weg ins selbe Krankenhaus. Seine Reise verlängerte sich um 15 Minuten, aber auch in diesem Fall gab es keine nachteiligen Folgen.

Jadrolinija: Problem mit der Luftfederung

Jadrolinija erklärte den technischen Hintergrund des Vorfalls. Der Bus mit den polnischen Schülern blieb an der Rampe der Fähre Ilovik wegen eines Problems mit der Luftfederung hängen.

"Unsere Mitarbeiter gaben dem Fahrer Anweisungen, und der Bus verließ die Fähre nach 45 Minuten, ohne Schäden an Fähre oder Bus. Täglich werden über zwanzig Busse be- und entladen, und fast nie gibt es Probleme", teilte Jadrolinija Index.hr mit.

Sie fügten hinzu, dass sie die Information über die einstündige Verspätung rechtzeitig auf ihrer offiziellen Website veröffentlicht hatten.

Alternative Beförderung angeboten, aber nicht erforderlich

Jadrolinija gab außerdem bekannt, dass der Kapitän der zweiten Fähre bereit war zu reagieren, falls die Situation dringlicher gewesen wäre.

"Nach unseren Informationen hatte die Verzögerung keinen Einfluss auf die medizinische Notfallintervention. Der Kapitän der zweiten Fähre bot an, nach Dominče zurückzukehren, falls es sich um einen Notfall handelte, und einen Notfalltransport auf andere Weise zu organisieren. Dies war nicht erforderlich, da der Bus in der Zwischenzeit entladen werden konnte und die zweite Fähre anlegen konnte", erklärten sie von der Firma.

Der Rettungsdienst bestätigte später, dass es sich nicht um einen Notfalleinsatz handelte, sondern um den geplanten Transport zweier Patienten. Aufgrund des gesamten Vorfalls waren keine zusätzlichen Maßnahmen zur Sicherstellung der notfallmedizinischen Versorgung auf Korčula erforderlich.

Häufige Fragen
Warum blieb der Bus auf der Fähre nach Korčula stecken? +
Nach Angaben von Jadrolinija blieb der Bus mit den polnischen Schülern an der Ausschiffungsrampe der Fähre Ilovik wegen eines Problems mit der Luftfederung hängen.
Wie viel Verspätung hatten die Rettungswagen aufgrund dieses Vorfalls? +
Ein Patiententransport verlängerte sich um eine Stunde, der andere um 15 Minuten. Beide Patienten standen unter der Aufsicht des medizinischen Teams, und die Verspätung hatte keine Auswirkungen auf ihren Gesundheitszustand.
Gab es eine Gefahr für die Patienten durch die Fährverspätung? +
Nein. Das Institut für Notfallmedizin bestätigte, dass die Verzögerung keinen negativen Einfluss auf den Gesundheitszustand der Patienten hatte, und Jadrolinija erklärte, dass es sich um geplante Transporte handelte, nicht um Notfälle.
Hat Jadrolinija eine alternative Lösung für Notfälle angeboten? +
Ja. Der Kapitän der zweiten Fähre bot an, nach Dominče zurückzukehren und einen Notfalltransport auf andere Weise zu organisieren, aber das war nicht erforderlich, da der Bus in der Zwischenzeit entladen werden konnte.

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