Tierheim auf Viškovo ohne Wasser bei 32 Grad
Feuerwehr liefert vorübergehend Wasser, doch eine dauerhafte Lösung hängt von einem neuen Gelände ab, für das der Appell bisher ohne Erfolg blieb.
Feuerwehr liefert vorübergehend Wasser, doch eine dauerhafte Lösung hängt von einem neuen Gelände ab, für das der Appell bisher ohne Erfolg blieb.
Im Tierheim auf Viškovo, das vom Rijekaer Tierschutzverein geführt wird, kämpft man derzeit mit einem ernsthaften Mangel an Trinkwasser, da das Heim nicht an die Wasserversorgung angeschlossen ist und die Brunnen und Zisternen, die genutzt werden, aufgrund der langen Trockenheit fast leer sind. Zusätzliche Schwierigkeiten bereiten die Sommerhitze mit Temperaturen von bis zu 32 Grad im Schatten.
Bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist, liefert die Feuerwehr Wasser an das Tierheim. In der Zwischenzeit versuchen Freiwillige, den Hunden die Hitze zu erleichtern, indem sie sie früh am Morgen ausführen, ihnen die Möglichkeit geben, sich in Pools abzukühlen, und einige Hunde machen sogar Ausflüge mit Freiwilligen.
Der Tierschutzverein Rijeka betont, dass ein neues Gelände mit entsprechender Infrastruktur und Bedingungen für die Tierpflege das Problem dauerhaft lösen würde. Im letzten Monat, im Juli 2026, wurde ein Aufruf an lokale und regionale Behörden gesendet, bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück zu helfen.
Obwohl zunächst Hilfe zugesagt wurde, gibt es bisher keine konkreten Ergebnisse, und das Problem des Tierheims wird bei jeder Trocken- und Hitzeperiode deutlicher. Während auf eine dauerhafte Lösung gewartet wird, hängt der tägliche Betrieb des Tierheims stark von Freiwilligen, Bürgern und Diensten ab, die helfen, wenn die Vorräte zur Neige gehen.
Der Wassermangel ist nicht das einzige Problem. Im Tierheim betont man, dass dieses Jahr besonders schwer ist, weil viele ausgesetzte Tiere ankommen. Besonders besorgniserregend ist die Zahl ausgesetzter Welpen, die in Wäldern und an anderen Orten in der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar gefunden werden.
Die Kombination aus einer großen Zahl ausgesetzter Hunde, Sommerhitze und fehlender grundlegender Infrastruktur stellt erneut die Frage nach einer dauerhaften Lösung für das Tierheim in Rijeka. Die Suche nach einem geeigneten Standort mit Zugang zu Wasser und anderer notwendiger Infrastruktur ist jetzt nicht nur eine Frage besserer Bedingungen, sondern eine notwendige Voraussetzung für eine sicherere und qualitativ bessere Betreuung der ständig wachsenden Zahl ausgesetzter Tiere.