Die Banijski-Brücke in Karlovac soll morgen, am 18. August 2026, für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden, wie Bürgermeister Damir Mandić ankündigte. Allerdings sind die Arbeiten heute, am 17. August, noch in vollem Gange, und aus der Stadt Karlovac gibt es bislang keine ausdrückliche Bestätigung, dass die Brücke tatsächlich für den Verkehr freigegeben wird, berichtet Radio Mrežnica.
Fußgänger und Radfahrer überqueren die Brücke bereits
Obwohl die Arbeiten noch andauern, überqueren Fußgänger und Radfahrer die Brücke über die Kupa bereits jetzt, wie Informationen aus dem Gelände zeigen, schreibt Kaportal. Dies ist auch auf veröffentlichten Fotos zu sehen, obwohl die Baustelle noch nicht offiziell abgeschlossen ist.
Ein Jahr mit erschwertem Verkehr
Die Arbeiten an der Banijski-Brücke begannen am 18. August 2025, die Frist für die Renovierung betrug 12 Monate. Wird die Frist nicht eingehalten, drohen dem Auftragnehmer Vertragsstrafen, so Radio Mrežnica.
Die Schließung der Brücke hat im vergangenen Jahr den Verkehr durch Karlovac erheblich erschwert, insbesondere angesichts mehrerer weiterer offener Baustellen in der Stadt, die eine vorübergehende Verkehrsregelung erforderten. Der Stadtteil Banija war zeitweise sogar abgeschnitten, als die Überquerung der Brücke auch für Fußgänger gesperrt war und man die Stadt nur über die Schnellstraße erreichen konnte.
Die Eröffnung würde den Verkehr entlasten
An die Stadtverwaltung von Karlovac wurde eine Anfrage bezüglich des Abschlusses der Arbeiten gestellt, sowohl dieser Phase, die den Verkehr durch Karlovac erheblich entlasten würde, als auch des endgültigen Abschlusses der gesamten Brückensanierung, schreibt Kaportal. Eine Antwort lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels nicht vor.
Die Brücke schrie geradezu nach einer Renovierung, einige forderten sogar ihren Abriss und den Bau einer neuen. Nun, da die Renovierung fast abgeschlossen ist, bleibt abzuwarten, ob die Frist tatsächlich eingehalten wird und ob dem Auftragnehmer wirklich eine Strafe droht, schlussfolgert der Autor des Artikels, L. Grčić, für Radio Mrežnica.