In der Tolstojeva-Straße in Split wurde am Freitag ein erschöpftes Pfauenküken gefunden, das trotz der Bemühungen der Finderin, es zu reanimieren, an Dehydrierung starb. Der gesamte Vorfall wurde von einer erschütternden Szene begleitet, in der die Pfauenmutter ihr Jungtier panisch rief, ohne zu verstehen, warum es sich nicht mehr erhob. Die Nachricht wurde in den sozialen Medien von einer Splitterin geteilt, die diesen Fall mit dem größeren Problem des Wassermangels für Tiere im Bereich der Festung Gripe in Verbindung brachte.
Appell für die Rückkehr des Wasserhahns und Verkehrssicherheit
Die Splitterin betonte in ihrem Beitrag, dass das Hauptproblem der defekte städtische Wasserhahn an der Festung Gripe sei. "Und während sich solche Szenen wiederholen, funktioniert der städtische Wasserhahn an der Festung Gripe immer noch nicht. Der Bürgermeister hat versprochen, ihn zurückzubringen, aber von dem Versprechen ist bisher nichts zu sehen", schrieb sie. Sie fügte hinzu, dass einige Frauen gezwungen sind, täglich Wasser von zu Hause zu bringen, um die Tiere zu tränken und die Bäume in diesem Gebiet zu gießen.
"Ist es normal, dass Bürger Wasser von zu Hause tragen, damit Bäume und Tiere überleben, während die Stadt nicht einmal das Grundlegendste bereitstellen kann, eine Trinkwasserquelle?"
Neben dem Wasserproblem fordert der Appell auch die Installation von Bremsschwellen und eines Verkehrsschilds, das auf die Anwesenheit von Pfauen hinweist. Besonders betont wurde die Nähe zum Kindergarten. "Autos fahren in diesem Bereich, als wären sie auf einer Rennstrecke. Die Gefahr besteht nicht nur für Pfauen, sondern auch für Kinder", so die Splitterin.
Einbeziehung der Institutionen und das größere Bild
Nach ihren Angaben wurde am selben Tag eine E-Mail an die Direktorin des Naturkundemuseums und des Zoos von Split gesendet, mit der Bitte, die Initiative zur Rückkehr des Wasserhahns auf Gripe zu unterstützen. In der Nachricht wird das Interesse des Museums hervorgehoben, da die Bäume in diesem Gebiet gerade dank der Bürger überleben, die Wasser bringen.
Die Splitterin wies auch auf die breiteren Folgen der Vernachlässigung hin. "Früher gab es auf der Festung Gripe viele Eichhörnchen. Heute gibt es sie nicht mehr. Sie verschwinden langsam, leise und fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit", schrieb sie und deutete an, dass der Tod des Pfaus nur die Spitze des Eisbergs sei.
Sie schloss ihren Beitrag mit einem direkten Appell an die Stadtverwaltung: "Ich appelliere an die Stadtverwaltung, endlich aufzuhören, Lösungen aufzuschieben und zu handeln. Bringt den Wasserhahn zurück. Installiert Bremsschwellen und ein Warnschild. Das sind keine großen oder teuren Maßnahmen, aber sie können viele Leben retten."
Sie schloss mit der Frage, die zahlreiche Reaktionen hervorrief: "Wie viele tote kleine Seelen müssen noch auf dieser Straße und unter dieser Sonne enden, bevor jemand beschließt, dass es genug ist?"
Die Angaben über die Todesursache des Jungtiers und den Zustand des Wasserhahns stammen aus einem Beitrag einer Bürgerin in den sozialen Medien. Für ein vollständiges Bild ist auch eine Stellungnahme der zuständigen städtischen Dienste erforderlich.