Die ehemalige US-Kongressabgeordnete und frühere Trump-Verbündete Marjorie Taylor Greene erklärte am Sonntag, dem 16. August 2026, dass in strategischen Gesprächen der US-Administration der Einsatz von Atomwaffen gegen den Iran erwogen wird. "Ich rate nicht. Ich weiß, der Einsatz von Atomwaffen wird erwogen", schrieb Greene in ihrem Beitrag und fügte hinzu, dass dies "reines Böse" sei.
Greene erinnerte an den letzten Einsatz von Atomwaffen in der Geschichte, der am 6. und 9. August 1945 auf die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki erfolgte. "Die Menschheit hat, wegen so viel Leid, ein Versprechen gegeben: Nie wieder", so die ehemalige Kongressabgeordnete.
Schärfste Kritik an der Administration und den Geheimdienstbewertungen
Einen Tag später, am Montag, dem 17. August 2026, veröffentlichte Greene eine weitere Botschaft, in der sie direkt den US-Präsidenten Donald Trump und seine Administration kritisierte. "Der Iran kann keine Atomwaffen haben. Okay. Keine Diskussion. Aber ich fordere, dass Amerika keine Atomwaffen einsetzt", schrieb sie.
"Der Präsident und sein 'Kriegsminister' müssen sich diesem Thema stellen und dem amerikanischen Volk versprechen, dass sie es nicht tun werden. Nie wieder. Erinnern Sie sich?", fügte Greene hinzu und spielte damit auf das Versprechen der Menschheit nach den Tragödien von Hiroshima und Nagasaki an.
Laut B92 kritisierte Greene insbesondere die Entscheidung Washingtons, sich in den Konflikt mit dem Iran einzumischen, und behauptete, dass die US-Geheimdienste der Trump-Administration mitgeteilt hätten, dass der Iran nicht nahe daran sei, Atomwaffen zu entwickeln.