Canjuga explodiert in Varaždin: Zwei Tore und drei Vorlagen
Der Rückkehrer von Lokomotiva ist einer der auffälligsten Spieler zum Start der SuperSport HNL geworden, besonders glänzte er gegen Hajduk.
Der Rückkehrer von Lokomotiva ist einer der auffälligsten Spieler zum Start der SuperSport HNL geworden, besonders glänzte er gegen Hajduk.
Ivan Canjuga ist nach Varaždin zurückgekehrt und sofort zu einem der Hauptthemen des Saisonstarts geworden. In den ersten vier Spielen hat er bereits zwei Tore und drei Vorlagen verbucht, und seine Leistungen haben auch außerhalb von Varaždin Aufmerksamkeit erregt.
Besonders hervorgetan hat er sich beim Sieg gegen Hajduk, wo er Mario Mladenovski vorlegte und in den Duellen dominierte. Er gewann sieben von zehn Duellen, dazu kamen zwei Schlüsselpässe, von denen einer eine große Chance kreierte. Doch es war nicht nur die Motivation gegen seinen ehemaligen Zimmergenossen Marin Šotiček, der an diesem Tag sein Debüt für Hajduk gab.
Nur wenige Tage später, auswärts bei Slaven in Koprivnica, setzte Canjuga seine beeindruckenden Zahlen fort. Er gewann acht Duelle, dribbelte dreimal erfolgreich an Gegnern vorbei und verteilte drei Schlüsselpässe. Sein zweites Saisontor war ein Paradebeispiel all seiner Qualitäten: Mutig eroberte er einen scheinbar verlorenen Ball im Mittelfeld, leitete schnell auf den Flügel zu Matej Vuk weiter und lief dann perfekt in den Rückpass an der Strafraumkante, um unter die Latte zu treffen.
Mit seinen 185 Zentimetern Körpergröße bringt Canjuga physische Präsenz auf den Platz, aber was das Publikum von den Sitzen reißt, ist seine Fähigkeit, Duelle mühelos zu lösen und dann technisches Können zu zeigen, das man von einem so großen Spieler nicht erwartet. Trainer Nikola Šafarić, der ihn seit den Pioniertagen betreut, hat ihn nach seiner Rückkehr von Lokomotiva sofort auf seine ursprüngliche Position im Mittelfeld zurückbeordert.
Geboren in Nedeljanec, vergötterte Canjuga in seiner Kindheit seine berühmten Dorfgenossen Dario Melnjak und Marko Rog. Seinen fußballerischen Weg begann er bei Varteks, wechselte dann zu Varaždins Pionieren, wo er Kapitän der Auswahl wurde, die die Meisterschaft der Region Nord gewann. Mit nur 16 Jahren gab ihm Trainer Mario Kovačević sein Debüt bei den Senioren in einem Zweitligaspiel gegen Dubrava.
Obwohl Dinamo interessiert war, war Lokomotiva schneller und holte ihn in ihre Akademie. Dort entwickelten sie ihn vom Flügel, und Einsatzminuten in der ersten Mannschaft gab ihm Silvije Čabraja. Doch Knie- und Oberschenkelverletzungen stoppten seinen Durchbruch. Glücklicherweise war die Option der Rückkehr nach Hause immer offen, und Šafarić empfing ihn mit einem klaren Plan.
Seine Rückkehr nach Varaždin hat sich als Volltreffer erwiesen. Er hat sich in ein System eingefügt, das von Mittelfeldspielern eine Kombination aus physischen und technischen Fähigkeiten verlangt, und seine Tore und Vorlagen deuten darauf hin, dass dies eine Saison sein könnte, in der man noch viel von ihm hören wird.