Manchester City hat Kontakt zu den Vertretern des argentinischen Mittelfeldspielers Enzo Fernandez aufgenommen, bestätigte der renommierte Fußball-Insider Fabrizio Romano am Dienstag, den 11. August 2026. Die Citizens sehen in Fernandez die ideale Lösung für ihr Mittelfeld, doch die Verhandlungen mit dem Londoner Klub werden alles andere als einfach.
Romano bestätigt Kontakt, Chelsea fordert 120 Millionen Pfund
Romano teilte auf Twitter mit, dass Manchester City bereits Kontakt zum Lager des argentinischen Nationalspielers aufgenommen hat, aber der gesamte Deal von der Bewertung des Spielers durch Chelsea abhängt. Nach seinen Informationen verlangen die Blues eine Ablöse von 120 Millionen Pfund und wären glücklich, Enzo in ihren Reihen zu behalten.
Der Artikel von Klix.ba nennt eine etwas andere Zahl, nämlich dass die Chelsea-Verantwortlichen für die Dienste des brillanten Argentiniers unglaubliche 140 Millionen Euro verlangen. Die Quellen unterscheiden sich im genauen Betrag, aber es ist klar, dass es sich um eine sagenhafte Summe handelt, die einer der größten Transfers in der Geschichte der Premier League wäre.
City hofft auf Verhandlungen, Chelsea steht nicht unter Druck
Obwohl Manchester City über finanzielle Mittel verfügt, sind sie nicht bereit, die geforderte Summe sofort zu zahlen. Die Citizens hoffen, den Preis durch Verhandlungen senken zu können, da der gesamte Deal derzeit auf der Kippe steht und ausschließlich von der endgültigen Bewertung des Spielers abhängt.
In London spürt man keinen Druck, den Star zu verkaufen. An der Stamford Bridge wäre man durchaus zufrieden, wenn Enzo Teil des Teams bleibt, was ihnen in den Verhandlungen einen großen Vorteil verschafft. Es bleibt abzuwarten, ob die beiden englischen Giganten in den kommenden Tagen einen gemeinsamen Nenner finden.
Arsenal in ähnlicher Situation mit Lewis-Skelly
In der Zwischenzeit berichtet Goal.com über die ungewisse Zukunft von Myles Lewis-Skelly bei Arsenal. Der junge Mittelfeldspieler möchte bleiben und um seinen Platz im Team von Mikel Arteta kämpfen, doch das Interesse von Manchester United und Chelsea könnte vor dem Ende des Transferfensters zu einem Wechsel führen.
Laut BBC Sport wurde Lewis-Skelly Manchester United bereits im Januar angeboten, obwohl Arsenal darauf besteht, ihn nicht aktiv anderen Klubs angeboten zu haben. Arsenal hatte zuvor erwogen, Lewis-Skelly und Ethan Nwaneri zu verkaufen, um 100 Millionen Pfund einzunehmen, doch seine beeindruckenden Leistungen in der Vorbereitung haben diese Entscheidung erschwert.
Chelsea soll ebenfalls die Gelegenheit erhalten haben, Lewis-Skelly zu verpflichten, hat aber bereits Jorrel Hato und Pep Chavarria auf dieser Position, was die Wahrscheinlichkeit eines Transfers verringert. Arsenal gab im letzten Sommer 250 Millionen Pfund aus und im aktuellen Transferfenster bereits über 100 Millionen Pfund, einschließlich 75 Millionen Pfund für Bruno Guimaraes. Um die Bücher auszugleichen, verkaufte der Klub Christian Norgaard für 7 Millionen Pfund und Leo Trossard für 15 Millionen Pfund.
Lewis-Skelly wird wahrscheinlich im Community Shield gegen Manchester City am Sonntag eine Chance erhalten, was als entscheidendes Vorsprechen für seine Zukunft im Klub dienen könnte.