In einer gemeinsamen Aktion der Polizeidirektion Zagreb und der Polizeidirektion Split-Dalmatien wurde ein 35-jähriger chilenischer Staatsbürger festgenommen. Er wird verdächtigt, insgesamt fünf schwere Einbrüche begangen zu haben, davon drei im Gebiet von Zagreb und zwei in Split. Der Gesamtschaden wird auf über 800.000 Euro geschätzt.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Verdächtige nach einem im Voraus ausgearbeiteten Plan vorging und sich vor allem auf Immobilien konzentrierte, die von ausländischen Staatsbürgern genutzt werden. In Zagreb brach er zwischen dem 4. und 17. Juli 2026, mit dem Taxi anreisend, in ein Haus und eine Wohnung am Medveščak sowie in ein Haus im Besitz einer 54-jährigen Frau in Novi Zagreb ein.
Von Schmuck bis Krypto-Wallets
Bei den Einbrüchen im Raum Zagreb öffnete der Täter die Terrassentüren mit körperlicher Gewalt und geeignetem Werkzeug. Aus den Objekten entwendete er Bargeld, Schmuck, Kleidung, Reisekoffer, aber auch mehrere "Wallets" für Kryptowährungen und Online-Transaktionen.
Nur zwei Wochen später, zwischen dem 31. Juli und dem 1. August 2026, setzte er sein Vorgehen am Žnjan in Split fort. In den Nachtstunden, wiederum mit dem Taxi, gelangte er zu zwei Apartments, die für ausländische Gäste vorgesehen waren. Nachdem er das Fenster der Balkontür beschädigt hatte, drang er ein und blockierte die Türen mit Stühlen, um sich abzusichern. Aus den Apartments nahm er Kleidung, Parfums, Schmuck, Kosmetik, technische Ausrüstung sowie eine Geldbörse mit Dokumenten und Bargeld mit.
Bei der Rückkehr nach Zagreb festgenommen
Die intensive Zusammenarbeit der Polizeibeamten der beiden Direktionen führte zur Identifizierung des Täters. Der entscheidende Moment ereignete sich am Montag, dem 3. August 2026, als die Bewegung des Verdächtigen von Split in Richtung Zagreb erkannt wurde. Er wurde bei seiner Ankunft in der Hauptstadt festgenommen.
Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde der 35-Jährige dem Haftrichter übergeben, und ein Sonderbericht wurde der zuständigen Staatsanwaltschaft in Zagreb übermittelt.