Neun Tote bei nächtlichem russischem Raketenangriff auf Kiew
Ukrainische Rettungsdienste melden mindestens 23 Verletzte, während in fünf Stadtbezirken Brände ausbrachen. Die Zahl der Verletzten variiert je nach Quelle.
Ukrainische Rettungsdienste melden mindestens 23 Verletzte, während in fünf Stadtbezirken Brände ausbrachen. Die Zahl der Verletzten variiert je nach Quelle.
Bei einem nächtlichen Angriff mit ballistischen Raketen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Angaben der ukrainischen Rettungsdienste am Samstagmorgen mindestens neun Menschen getötet worden. Ihren Angaben zufolge wurden 23 weitere Personen verletzt, was eine Korrektur der früheren Zahl von vier Toten darstellt.
Wie die Rettungsdienste über Telegram mitteilten, wurden in fünf Bezirken der Hauptstadt Brände und Sachschäden registriert. Im Bezirk Solomjanskyj kamen zwei Menschen ums Leben, dabei wurde ein "fünfstöckiges Gebäude teilweise zerstört und geriet in Brand". Im Bezirk Darnyzkyj, wo sieben Todesopfer gemeldet wurden, berichteten die Rettungsdienste unter anderem von einem "Brand (...) in einem Gebäude".
Ein AFP-Journalist berichtete vor Ort, er habe mehrere Serien von Explosionen gehört, die Autosirenen auf den Straßen auslösten. Der Telegram-Kanal Slavyangrad meldete, dass nach dem Raketenangriff in Kiew ein "beeindruckender Krater" entstanden sei.
Die Zahl der Verletzten variiert je nach Quelle. Während Večernji list und Jutarnji list unter Berufung auf die ukrainischen Rettungsdienste 23 Verletzte nennen, übermittelt der Telegram-Kanal Ateobreaking die Information des Staatlichen Notdienstes der Ukraine (HCS) über 27 Verletzte.
Die russische Quelle RVvoenkor berichtete ebenfalls über einen Angriff auf ein Industrieobjekt im Rajon Butscha, einem Gebiet unterhalb von Kiew, das nach dem Einschlag in Brand geriet.
Der Angriff ereignete sich in der Nacht auf Samstag, den 1. August 2026, im Kontext verstärkter russischer Angriffe auf die Ukraine. Der Telegram-Kanal AMK Mapping kündigte an, die detaillierteren Folgen des Angriffs später zu veröffentlichen.