Dinamo wartet auf Livaković, hat aber Ersatz bereit
Die Rückkehr von Dominik Livaković nach Maksimir ist vereinbart, doch Fenerbahçe zögert. Dinamo ist auch mit Option B und C bereit, während am Samstag der norwegische Gegner gescoutet wird.
Die Rückkehr von Dominik Livaković nach Maksimir ist vereinbart, doch Fenerbahçe zögert. Dinamo ist auch mit Option B und C bereit, während am Samstag der norwegische Gegner gescoutet wird.
Dinamos Co-Trainer Mato Jajalo und Analyst Mihael Minđek sind nach Norwegen gereist, um am Samstag das norwegische Meisterschaftsspiel zwischen Viking und Sarpsborg live zu verfolgen. Obwohl man in Maksimir den Gegner für das Play-off zur Champions League bereits eingehend analysiert hat, möchte man den Gegner, gegen den die Blauen aller Voraussicht nach um den Einzug in die Königsklasse kämpfen werden, aus erster Hand sehen.
Natürlich unter der Bedingung, dass Dinamo die riesige 5:0-Führung aus dem ersten Spiel gegen Kauno Žalgiris verteidigt, was im Verein nicht in Frage gestellt wird. Doch während man in Norwegen scoutet, dreht sich in Maksimir weiterhin die bereits etwas lästige, aber dennoch entscheidende Geschichte um die Rückkehr von Dominik Livaković.
Ende Juli 2026 fand ein Treffen statt, an dem Dinamos Präsident Zvonimir Boban, der kroatische Nationaltorhüter Dominik Livaković und sein Manager Andy Bara teilnahmen. Laut Informationen der Sportskih novosti ist bezüglich Livakovićs Rückkehr ins blaue Heim praktisch alles vereinbart. Es bleiben nur noch ein paar kleine Details zu klären.
Dinamo hat also alles in seiner Macht Stehende unternommen. Jetzt bleibt nur noch eines: auf Fenerbahçe warten. Aus Istanbul gibt es jedoch weiterhin keine konkreten Neuigkeiten. Der türkische Klub konzentriert sich derzeit auf andere Transfers und die Zusammenstellung des Teams für die neue Saison, und Livaković ist für sie derzeit keine Priorität. Daher ist es nicht ausgeschlossen, dass die Frage seiner Zukunft erst in den letzten Tagen des Transferfensters geklärt wird.
In Maksimir sitzt man jedoch nicht untätig. Seit sich die Geschichte um Livaković hinzieht, wurden dem Klub zahlreiche Torhüter angeboten, sowohl einheimische als auch ausländische. Alle Angebote wurden sorgfältig geprüft, und auch Torwarttrainer Gojko Mrčela und sein Assistent Ivan Kelava haben ihr fachliches Urteil abgegeben.
Dinamo wird bis fast zum Ende des Transferfensters auf Livaković warten, hat aber bereits Optionen B und C vorbereitet. Im Verein ist man der Ansicht, dass diese Alternativen derzeit qualitativ besser sind als die bestehenden Torhüterlösungen. Das ideale Szenario wäre, dass sich Livaković rechtzeitig für das Champions-League-Play-off gegen Viking anmeldet, doch ob das geschieht, ist derzeit unmöglich mit Sicherheit zu sagen.
In der Zwischenzeit hat Milan offiziell die einvernehmliche Vertragsauflösung mit Ismael Bennacer (28) bestätigt. Der algerische Mittelfeldspieler verbrachte die letzte Saison auf Leihbasis bei Dinamo, doch trotz Spekulationen ist seine Rückkehr nach Maksimir nicht geplant. Die Blauen haben für die Position des defensiven Mittelfeldspielers bereits Lösungen in Form von Kiril Kravcov (24) und Fuzy Taylor (18) gefunden.