ZAGREB - Im Maksimir hat GNK Dinamo seinen Angriff auf die Gruppenphase der Champions League gestartet. Im ersten Spiel der dritten Qualifikationsrunde übernahmen die Blauen von der ersten Minute an das Kommando auf dem Platz gegen den litauischen Meister FK Kauno Žalgiris. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit und mehreren vielversprechenden Chancen bleibt das Tor der Gäste vorerst ruhig. Die Übertragung ist auf MAXSport 1 verfügbar.
Dinamos Trainer Kovačević schickte die erwartete Startelf auf das Feld: Filipović im Tor, die Abwehrlinie bilden Valinčić, Dominguez, McKenna und Perez Vinlof, während im Mittelfeld Stojković, Mišić und Zajc spielen. Die Offensive wird von Lisica, Beljo und Hoxha angeführt. Auf der anderen Seite entschied sich der Trainer von Kauno Žalgiris, Željko Sopić, für eine Formation mit Oliveira an der Spitze des Angriffs, während im Mittelfeld Benchaib, Slivka und Ourega agieren. Sopić war vor dem Spiel geheimnisvoll und stellte die Frage: "Wollen Sie, dass ich das jetzt vor allen sage?", während Kovačević klar war: "Der Sieg ist das erste Ziel."
Druck von der ersten Minute an
Bereits in der 3. Minute wurde Dinamo gefährlich. Perez Vinlof flankte präzise von der linken Seite, und Stojkovićs Kopfball ging knapp am Tor vorbei. Nur zwei Minuten später brach Hoxha auf der linken Seite durch und legte flach auf Zajc an den ersten Pfosten. Sein Versuch mit der Hacke landete im Außennetz, ein deutliches Warnsignal für die litauische Abwehr.
Die Litauer taten sich schwer, den Ball aus ihrer Hälfte zu bringen. Wie Index.hr berichtet, gelang es den Gästen in der 9. Minute nicht, den Ball über die Mittellinie zu bringen, was zu konstantem Druck der Blauen führte. Lisica flankte in der 11. Minute von der rechten Seite, aber der Ball war zu hoch für alle im Strafraum. Hoxha konnte ihn per Kopf berühren, doch er segelte weit über die Latte.
Erste echte Chancen und erster Widerstand der Gäste
Die erste größere Aufregung im Maksimir kam in der 13. Minute. Lisica zog von der rechten Seite leicht nach innen und legte den Ball hervorragend für Stojković auf, dessen Schuss von Torhüter Švedkauskas pariert wurde. Das war der konkreteste Versuch von Dinamo in den ersten dreißig Minuten.
Kauno Žalgiris startete seinen ersten ernsthafteren Angriff in der 17. Minute. Kreković behielt den Ball gegen Lisica und fand Oliveira mit einem langen Ball, der für Benchaib ablegte. Seine Flanke von der rechten Seite erreichte Ourega auf der gegenüberliegenden Seite, doch seine Hereingabe wird von Mišić geklärt. In der 21. Minute endete ein weiterer langer Angriff von Dinamo mit einem Schuss von Stojković, der blockiert wurde, und der Ball rollte zu Torhüter Švedkauskas.
Schiedsrichter und Atmosphäre
Die Partie leitet ein belgisches Schiedsrichterteam unter der Leitung von Hauptschiedsrichter Erik Lambrechts. Seine Assistenten sind die Landsleute Jo de Weirdt und Kevin Monteny, während Lothar D'hondt als vierter Offizieller fungiert. Im VAR-Raum sitzen Clay Ruperti und Bert Put.
Die Atmosphäre im Maksimir ist erwartungsgemäß großartig. Der Verein hatte bereits am Morgen des 4. August 2026 auf seinem offiziellen Twitter-Profil die Fans mit dem Beitrag aufgerufen: "Um 20:00 Uhr bist du im Maksimir, oder?", und am Vorabend teilten sie Fotos von Luka Stanzl vom letzten Training mit der Botschaft: "Wenn auch ihr nicht schlafen könnt..."
Das Rückspiel findet in einer Woche in Litauen statt, Anstoß ist um 19 Uhr. Dies ist die vorletzte Hürde für Dinamo vor dem Einzug in das prestigeträchtigste Klubturnier im Fußball.