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Dinamo vor dem Rückspiel gegen Thun: offene Fragen auf Schlüsselpositionen

Die Blauen spielen am Dienstag das entscheidende Spiel für den Einzug in die Champions League, und die Transferperiode hat noch keine klaren Antworten bezüglich Torwart, Mittelfeld oder Angriffsreihe gegeben.

Foto: Wikipedia (Dominik Livaković)
Kurz gesagt
  • Dinamo spielt am Dienstag, den 28. Juli 2026, das Rückspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Thun, und die unteren Ränge des Maksimir sind bereits ausverkauft.
  • Die Rückkehr von Dominik Livaković stockt aufgrund der Führungskrise bei Fenerbahce, und die Ersatz-Torwartlösungen haben sich als unzureichend erwiesen.
  • Das Mittelfeld ist der schwächste Punkt der Mannschaft, ohne Verstärkung nach dem gescheiterten Transfer von Dora Peretz vor mehr als einem Monat.
  • Die Situation in der Angriffsreihe ist unklar aufgrund gleichzeitiger Verhandlungen über Bakrars Abgang und die Zugänge von Prevljak, Stojaković und Nsoki.

GNK Dinamo Zagreb empfängt am Dienstag, den 28. Juli 2026, um 20:00 Uhr im Maksimir-Stadion den FC Thun zum Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde für die Champions League, und das mit einer Reihe von personellen Fragen, die unbeantwortet bleiben. Die Transferperiode des Vereins aus Maksimir ist, laut einer Analyse von Index.hr Sport, kaum anders als ungewöhnlich zu beschreiben, und die Vision der Vereinsführung von außen ist derzeit nahezu unmöglich zu erkennen.

Der Fall Livaković: Warten, das Zeit kostet

Die brennendste Frage betrifft den Stammtorwart. Dominik Livaković, der für Fenerbahce spielt, hat den Wunsch geäußert, zu Dinamo zurückzukehren, und der Verein war bereit, ihm akzeptable Bedingungen anzubieten. Das Problem lag bei Fenerbahce selbst, das eine Führungskrise durchmacht, weshalb es lange niemanden gab, mit dem man verhandeln konnte. Livakovićs Agent Andy Bara reiste nach Istanbul, um die Situation zu klären, doch es gibt bisher keine Anzeichen für eine schnelle Lösung. Das Spiel in Thun hat deutlich gezeigt, wie weit die Ersatztorwartoptionen hinter Livaković zurückbleiben, und Dinamo könnte mit dem Einzug in die Champions League 30 bis 35 Millionen Euro verdienen. Es ist die Frage, wie lange der Verein warten kann, zumal ein neuer Torwart, der nicht Livaković ist, zusätzliche Zeit zur Eingewöhnung an die Mitspieler und die Atmosphäre benötigen würde.

Verstärkungen auf den Flügeln und in der Abwehr kamen rechtzeitig

Einige Positionen wurden jedoch rechtzeitig geklärt. Der Innenverteidiger Stjepan Radeljić wurde bereits in der letzten Saison vereinbart und schloss sich nach der Weltmeisterschaft der Mannschaft als zuverlässige Rotationsoption mit reicher Erfahrung in der SuperSport HNL an. Der prominenteste Transfer dieser Transferperiode ist die Rückkehr von Mislav Oršić, der bereits im ersten Spiel gegen Thun in die Startelf rückte. Außerdem kam Dani Rodriguez, der beide Flügelpositionen abdecken kann, aber aufgrund einer Verletzung die ersten Spiele der Saison verpassen wird. Dinamo erhofft sich mit Rodriguez ein ähnliches Szenario wie mit Sergi Dominguez, von dem der Verein nach nur einer Saison etwa das Vierfache der Investition erwartet.

Mittelfeld: der schwächste Punkt der Mannschaft

Dinamo ist derzeit genau im Mittelfeld am dünnsten besetzt. In Thun trat der gesperrte Luka Stojković nicht an, und er wird auch im Rückspiel fehlen. Das Spiel begann erwartungsgemäß mit Josip Mišić und Miha Zajc, während Gabriel Vidović die Position von Stojković einnahm, er muss sich erst noch als Achter profilieren. Auf der Bank hatte Trainer Mario Kovačević nur zwei Mittelfeldspieler: Lukas Kačavenda, der in der letzten Saison bei einer Leihe in Österreich wenig spielte, und Sven Šunta, der noch heranreifen muss. Für einen ernsthaften Kampf an allen Fronten, insbesondere in der Champions League oder Europa League, reicht das nicht aus. Der Transfer des israelischen Mittelfeldspielers Dora Peretz scheiterte auf bizarre Weise vor mehr als einem Monat, und Dinamo hat bisher keine alternative Lösung gefunden.

Bakrar, Prevljak, Stojaković: unklares Angriffsbild

Die Situation in der Angriffsreihe ist ebenso verwirrend. Kurz vor Saisonbeginn tauchte die Nachricht auf, dass Stürmer Monsef Bakrar den Verein verlassen und sich dem ägyptischen Al Ahly anschließen möchte, und die genannte Summe von drei Millionen Euro wäre für Dinamo mehr als anständig. Doch beim Auswärtsspiel in der Schweiz, wo Dinamo chronisch einen treffsicheren Vollstrecker vermisste, bekam Bakrar keine einzige Minute. Gleichzeitig kam Aleks Stojaković zum Verein, und Smail Prevljak steht kurz vor einem Wechsel, der als Ersatz für Dion Drena Beljo dienen könnte. Zudem laufen Verhandlungen mit Noah Nsoki, einem Flügelspieler von PSG. Wie genau die vordere Linie von Dinamo konzipiert ist, wer die Stammkräfte und wer die Ersatzspieler sind, bleibt vorerst unklar.

Maksimir erwartet ein volles Haus, Fragen bleiben offen

Trotz der personellen Unklarheiten bleibt die Fanunterstützung nicht aus. Laut einer Ankündigung des Vereins in den sozialen Medien sind die beiden unteren Ränge des Maksimir-Stadions bereits vier Tage vor dem Rückspiel ausverkauft, und verfügbare Plätze gibt es nur noch in den oberen Sektoren. Trainer Mario Kovačević hatte in der letzten Saison große Probleme mit der Minutenverwaltung, was zur Abwanderung einer Gruppe unzufriedener Spieler führte. Eine Rückkehr zu einer Situation, in der er mit mehr als 23 oder 24 Spielern balancieren muss, scheint kein ideales Szenario. Die Saison von Dinamo hat bereits begonnen, und zwar mit den wichtigsten Spielen, und Antworten auf die wichtigsten personellen Fragen stehen noch aus.

Häufige Fragen
Wann spielt Dinamo das Rückspiel gegen Thun? +
Das Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde für die Champions League zwischen Dinamo und Thun findet am Dienstag, den 28. Juli 2026, um 20:00 Uhr im Maksimir-Stadion statt.
Warum stockt Livakovićs Rückkehr zu Dinamo? +
Fenerbahce, Livakovićs aktueller Verein, durchläuft eine Führungskrise, weshalb die Verhandlungen nicht beginnen konnten, und sein Agent Andy Bara reiste nach Istanbul, um die Situation zu klären.
Welche neuen Spieler sind diesen Sommer zu Dinamo gekommen? +
Bestätigte Zugänge sind Stjepan Radeljić, Mislav Oršić und Dani Rodriguez, außerdem kam Aleks Stojaković, während Smail Prevljak kurz vor einer Unterschrift steht.
Wie viel kann Dinamo mit dem Einzug in die Champions League verdienen? +
Laut einer Analyse von Index.hr Sport könnte der Einzug in die Champions League Dinamo zwischen 30 und 35 Millionen Euro einbringen.

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