Die Fußballer von Dinamo werden am Dienstag in Kaunas nur eine reine Formsache erledigen. Das Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen den litauischen Meister Kauno Žalgiris birgt keinerlei Spannung, nachdem das Hinspiel in Zagreb mit einem deutlichen 5:0 für den kroatischen Meister endete. Der Qualitätsunterschied zwischen kroatischem und litauischem Fußball war mehr als offensichtlich, und einen Tag später bestätigte ihn auch Hajduk, der gegen Dinamos Rivalen aus Vilnius ebenfalls fünf Tore erzielte.
Kovačević wird den Reservisten eine Chance geben
Der große Vorsprung aus dem ersten Spiel ermöglicht es Trainer Kovačević, in Litauen eine gemischte Mannschaft aufzustellen. Spieler, die normalerweise nicht zur Startelf gehören, werden ihre Chance bekommen, eine ideale Gelegenheit, um sich einzuspielen und die Breite des Kaders vor der wichtigsten Prüfung der Saison zu testen. Dinamo hatte vor dem Auswärtsspiel eine ruhige Woche, da das Spiel gegen Rijeka wegen beidseitiger europäischer Verpflichtungen verschoben wurde, sodass Kovačević im Training genügend Zeit hatte, die Mannschaft in einen optimalen Zustand zu bringen.
Viking wartet in der Play-off-Runde
Nachdem Kauno Žalgiris offiziell aus dem Wettbewerb ausscheidet, wird Dinamo in der Play-off-Runde für den Einzug in die Champions League auf das norwegische Viking treffen. Der norwegische Fußball befindet sich in einem bemerkenswerten Aufschwung, und in der letzten Saison spielte Bode/Glimt in der Champions League hervorragend, was deutlich zeigt, dass die Blauen keine leichte Aufgabe erwartet. Der Einzug in den Elite-Wettbewerb würde dem Verein einen enormen finanziellen Schub bringen, die Möglichkeit, die Mannschaft weiter zu verstärken, und den Wert aller Spieler steigern.
Bobans Mission und Druck auf Kovačević
Dinamos Chef Zvonimir Boban ist sich bewusst, was die Champions League für den Verein, aber auch für ihn persönlich bedeuten würde. Obwohl immer wieder Kritik an Trainer Kovačević laut wird und die These kursiert, dass Dinamo zu groß für ihn sei, hat Boban ihm seine Unterstützung ausgesprochen. Der Einzug in die Champions League würde all das auslöschen und die Richtigkeit von Bobans Entscheidung bestätigen, trotz des Drucks an Kovačević festzuhalten.
Bakrar offiziell gegangen
In der Zwischenzeit hat Dinamo offiziell den Abgang von Mounsef Bakrar bestätigt. Der ehemalige Stürmer von Dinamo wird seine Karriere bei Al Ahly aus Ägypten fortsetzen. "Ihr dachtet, wir hätten es vergessen, aber wie könnte man 18 Tore in einer Saison vergessen?", teilte der Verein in den sozialen Medien mit, zusammen mit einer Abschiedsnachricht: "Lieber Baki, danke für alles!" Bakrar erzielte in der Saison 18 Tore und war einer der Schlüsselspieler im Angriff.