Zwei Personen haben am Dienstag, dem 18. August 2026, im Rahmen der Aktion "Weniger Waffen, weniger Tragödien" der Polizei freiwillig Sprengstoffe, Waffen und Munition übergeben, wie die Polizei einen Tag später mitteilte. Dies ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Durchführung dieser langjährigen Präventionskampagne.
Was alles abgegeben wurde
Die erste Person übergab sechs Stück TNT-Munition zu je 200 Gramm, 250 Gramm Schwarzpulver und 29 Sprengkapseln. Fachlich geschulte Beamte der RPJ Zagreb übernahmen und sicherten die gefährlichen Gegenstände auf sichere Weise.
Die zweite Person übergab der Polizei freiwillig eine Gas-Pistole im Kaliber 8 mm.
Abgabe ohne Sanktionen
Die Polizei erinnert die Bürger daran, dass die Aktion "Weniger Waffen, weniger Tragödien" weiterhin läuft und dass Waffen freiwillig abgegeben werden können, ohne dass ein Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wird. Dies gilt für den Fall, dass die Waffe der zuständigen Behörde zur Abgabe gemeldet wird, bevor alle gesetzlichen polizeilichen Befugnisse gemäß dem Gesetz über den Erwerb und Besitz von Waffen durch Bürger zur Anwendung kommen.
Bringen Sie Waffen nicht selbst zur Polizei
Besonders wird darauf hingewiesen, dass Bürger Waffen, Munition und Minen- und Sprengstoffe nicht selbst zu Polizeidienststellen bringen sollten, da sie dadurch ihre eigene Gesundheit und die Sicherheit anderer gefährden könnten. Stattdessen sollten sie die 192 anrufen oder sich an die nächste Polizeidienststelle wenden und ihre Abgabeabsicht mitteilen.
Danach kommen geschulte und qualifizierte Polizeibeamte zum Ort des Geschehens, die die gefährlichen Gegenstände übernehmen und sicher entsorgen.
Unbegrenzte Abgabemöglichkeit
Die freiwillige Abgabe von Waffen ist zeitlich unbegrenzt. Weitere Informationen erhalten Bürger über die kostenlose Telefonnummer 0800 88 92. Die Polizei appelliert erneut an alle, die in ihren Häusern, Garagen, Kellern oder anderen Räumen Waffen, Munition oder Minen- und Sprengstoffe besitzen, diese nicht bei sich zu behalten, sondern freiwillig abzugeben und so potenzielle Unfälle zu verhindern.