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Zwei schwache Erdbeben wecken Zagreber: "Es war deutlich stärker zu spüren, als angegeben"

Die Erdbebenwarte registrierte zwei Beben der Stärke bis 2,3 in der Zone unterhalb des Sljeme, während Bürger EMSC mit Kommentaren überhäuften.

Foto: Wikipedia (Osjeti)
Kurz gesagt
  • Zwei schwache Erdbeben (2,3 und 2,1 nach Richter) erschütterten die Zone unterhalb des Sljeme im Abstand von acht Minuten.
  • Die Epizentren lagen 12 km nordwestlich von Zagreb in 5 km Tiefe.
  • Mehr als 150 Bürger meldeten sich beim EMSC und behaupteten, das Beben sei deutlich stärker zu spüren gewesen als die offiziellen Magnituden.

Zwei schwache Erdbeben erschütterten am frühen Morgen des 1. August 2026 das weitere Gebiet von Zagreb. Obwohl die Magnituden niedrig waren, berichteten zahlreiche Bürger an mehreren Orten, dass das Beben deutlich stärker zu spüren war, als es die offiziellen Daten zeigen, und viele wurden aus dem Schlaf gerissen.

Zwei Stöße innerhalb von acht Minuten

Nach Angaben der Erdbebenwarte, die von 24sata zitiert wird, wurde das erste Beben der Stärke 2,3 nach Richter um 4:11 Uhr registriert. Es folgte ein zweites Beben der Stärke 2,1 nur acht Minuten später um 4:19 Uhr. Die Epizentren beider Beben lagen in der Zone unterhalb des Sljeme. Die Intensität beider Beben wurde auf Stufe III der Europäischen Makroseismischen Skala geschätzt.

Das Europäisch-Mediterrane Seismologische Zentrum (EMSC) registrierte ein Beben der Stärke 2,1 nach Richter in einer Tiefe von fünf Kilometern, etwa 12 Kilometer nordwestlich von Zagreb. Der Unterschied in den Daten ergibt sich daraus, dass das EMSC Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführt, während die Erdbebenwarte eine präzisere lokale Messung für beide Stöße liefert.

Bürger: "Es war ordentlich zu spüren"

Obwohl es sich nicht um starke Beben handelte, wurde die EMSC-Website von mehr als 150 Kommentaren von Bürgern überflutet, die das Beben gespürt hatten, berichtet 24sata. Die Kommentare kamen aus Gornja Stubica, Poljanica Bistranska, dem Zagreber Stadtteil Remete und Stubičke Toplice.

"In Gornja Stubica war es richtig gut zu spüren. Viel mehr, als angegeben", schrieb ein EMSC-Nutzer. Ein anderer beschrieb die Situation in Poljanica Bistranska: "Das Haus hat ordentlich gewackelt, mit lautem Grollen." Ein Bürger aus Remete fügte hinzu: "Die Gläser im Schrank haben geklirrt. Es dauerte kurz, aber der Ruck hat mich geweckt."

Ein Nutzer aus Stubičke Toplice bestätigte, dass beide Stöße zu spüren waren: "Es war viel stärker zu spüren, als angegeben. Es hat mich geweckt, es hat zweimal im Abstand von einigen Minuten gerüttelt." Eine Nutzerin schrieb: "Ich schlief und spürte im Bett, wie es kurz rüttelte." Ein anderer Kommentar beschrieb die Abfolge der Ereignisse: "Kurz, aber stark. Danach folgte noch ein schwächeres."

Grollen und kurze Rucke

In ihren Berichten erwähnten die Bürger häufig das charakteristische Grollen, das das Beben begleitete. "Es hat gerüttelt, schon zum zweiten Mal. Man hörte auch ein Grollen", heißt es in einem der Kommentare auf EMSC. Eine ähnliche Erfahrung teilte auch ein Index.hr-Nutzer: "Poljanica Bistranska, das Haus hat ordentlich gewackelt, mit Grollen."

Häufige Fragen
Wie stark waren die Erdbeben bei Zagreb? +
Nach Angaben der Erdbebenwarte hatte das erste Beben eine Magnitude von 2,3, das zweite von 2,1 nach Richter. Das EMSC registrierte ein Beben der Stärke 2,1.
Wo lagen die Epizentren der Erdbeben? +
Die Epizentren beider Beben lagen in der Zone unterhalb des Sljeme, etwa 12 Kilometer nordwestlich von Zagreb, in einer Tiefe von fünf Kilometern.
Haben die Bürger beide Erdbeben gespürt? +
Ja, viele Bürger berichteten, dass sie zwei getrennte Erschütterungen im Abstand von acht Minuten spürten, begleitet von Grollen.

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