Am zweiten Tag der Leichtathletik-U20-Weltmeisterschaft in Eugene (USA) konnten die kroatischen Vertreter nicht um Medaillen kämpfen. Am nächsten dran war Weitspringerin Nevia Fotak, die im Finale antrat, aber mit 5,84 Metern den 11. Platz im berühmten Hayward Field belegte.
Fotak weit von ihrer Bestleistung entfernt
Die Athletin der Varaždiner Sloboda sprang in der Qualifikation 6,09 Meter, konnte diese Weite im Finale jedoch nicht wiederholen, geschweige denn an ihre persönliche Bestleistung von 6,25 Metern herankommen, die sie vor anderthalb Monaten bei den kroatischen Juniorenmeisterschaften aufgestellt hatte. Sie eröffnete den Wettkampf mit einem Sprung von 5,59 Metern, trat im zweiten Versuch über, und im dritten sprang sie die erwähnten 5,84 Meter, was nicht für den Einzug unter die besten Acht reichte.
Weltmeisterin wurde Djelika Diarra mit einem Sprung von 6,52 Metern. Silber ging an die Griechin Evelyn Mitropoulou (6,44), Bronze sicherte sich Soudatou Niang (6,34).
Jezernik glänzte, dann fiel er zurück
Dominik Jezernik kündigte in der Qualifikation über 400 Meter Großes an. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 46,28 Sekunden war er Erster in seiner Gruppe und insgesamt Achter in der Qualifikation, was ihm den direkten Einzug ins Halbfinale bescherte. Im Halbfinale lief er jedoch fast eine Sekunde langsamer (47,22) und belegte den letzten, achten Platz in seiner Gruppe, also den 21. Platz weltweit. Für das Finale wäre eine Zeit unter 46 Sekunden nötig gewesen.
In derselben Disziplin belegte Frane Delonga mit 47,95 Sekunden den 44. Platz in der Qualifikation und verpasste das Halbfinale.
Kein Weiterkommen für die übrigen kroatischen Vertreter
Im Vormittagsprogramm nach amerikanischer Zeit traten drei weitere kroatische Leichtathleten an. Kugelstoßerin Zara Veltruski stieß in der dritten Serie 14,18 Meter, was ihr den 28. Platz einbrachte und den Einzug ins Finale verpasste.
Tina Polić lief über 400 Meter Hürden eine persönliche Bestleistung von 59,89 Sekunden und unterbot damit erstmals in ihrer Karriere die Minute, doch das reichte nur für den 28. Platz in der Qualifikation, ohne Einzug ins Halbfinale. Auch Lovro Šourek kam nicht weiter, mit 53,04 Sekunden belegte er den 45. Platz im 400-Meter-Hürdenlauf der Männer.