Der Vorsitzende der SDP Zadar, Erol Gaši, hat auf Facebook eine kurze Nachricht veröffentlicht, in der er ein gesetzliches Verbot von Feuerwerk in den Sommermonaten vorschlägt. "Feuerwerk in den Sommermonaten per Gesetz verbieten. Leute, was ist los mit euch?", schrieb Gaši, begleitet von einem erschütternden Foto erschöpfter Feuerwehrleute, die am Brandort schlafen.
Kritik an der Politisierung des Feuers in Omiš
Gašis Beitrag kommt, nachdem er in den vergangenen Tagen versucht hatte, aus dem katastrophalen Feuer in Omiš politisches Kapital zu schlagen, wofür er eine Reihe von Kritiken einstecken musste. Laut Antena Zadar hatte Gaši zu einer Sitzung des Präsidiums des Stadtrats und der Klubvorsitzenden eingeladen, obwohl er wusste, dass diese keine Befugnis haben, Entscheidungen über finanzielle und andere Hilfe für Omiš zu treffen.
Der stellvertretende Vorsitzende des Stadtrats, Jurica Vučetić, bestätigte, dass der Stadtrat nicht befugt ist, solche Entscheidungen zu treffen, sondern nur der Bürgermeister. Gaši informierte sofort auf Facebook über die Einladung, was als Versuch gewertet wurde, bei Ereignissen, bei denen dies nicht angebracht ist, billige politische Punkte zu sammeln.
Endlich eine vernünftige Botschaft
Die Medienkritik und die Reaktionen in den sozialen Netzwerken haben offenbar Wirkung gezeigt, denn der Vorsitzende der SDP Zadar hat endlich einen Schritt unternommen, der auf Zustimmung stieß. Der Vorschlag, Feuerwerk während der Sommermonate zu verbieten, wenn die Brandgefahr am größten ist, wurde als klug und vernünftig bewertet.
Statt Sitzungen ohne Befugnis einzuberufen, wurde Gaši nahegelegt, er hätte nach Omiš gehen können, um sich als Freiwilliger zu engagieren oder finanzielle und materielle Hilfe für die Menschen zu senden, die in der Feuersbrunst alles verloren haben.