Die Verhandlungen über die Rückkehr von Dominik Livaković zu Dinamo befinden sich weiterhin in einer Sackgasse. Obwohl sich der 31-jährige kroatische Nationalspieler nach Zagreb zurücksehnt und der Klub ihn verpflichten möchte, ist eine Einigung zwischen allen Parteien noch nicht erzielt. Die Zeit wird knapp, und die Situation wird durch das neu entstandene Torwartproblem vor den wichtigsten Spielen der Saison zusätzlich verkompliziert.
Es hakt an zwei Fronten
Wie der Germanijak-Reporter Tomo Ničota erfahren hat, gibt es zwei entscheidende Punkte, die die Umsetzung des Transfers blockieren. Der erste ist die Einigung zwischen Dinamo und dem Spieler über die Vertragsbedingungen. Es wird noch über die Gesamtsumme, den festen Gehaltsanteil und Boni verhandelt. Der zweite, vielleicht größere Stolperstein ist die Höhe der Ablösesumme, die der Zagreber Klub an Fenerbahçe zahlen muss.
Der türkische Klub hat noch nicht entschieden, zu welchem Preis er seinen Torhüter ziehen lässt. Laut Informationen von Germanijak gibt es jedoch Signale, dass Fenerbahçe seine Forderungen möglicherweise abschwächen könnte. Sie sind sich bewusst, dass Livaković auf einer Rückkehr zu Dinamo besteht, daher besteht die Möglichkeit, dass sich die beiden Seiten auf einen Betrag zwischen zwei und drei Millionen Euro einigen.
Spiel auf Zeit
Dinamo scheint die Taktik des Zermürbens zu verfolgen. Je näher das Ende der Transferperiode rückt, desto mehr rechnen sie damit, dass der Druck auf Fenerbahçe steigt und die Türken letztendlich kompromissbereiter werden. Dieser Ansatz birgt jedoch auch ein erhebliches Risiko. Selbst wenn Livaković kurzfristig eintreffen würde, bleibt fraglich, in welcher körperlichen Verfassung er nach seiner Verletzung und der Weltmeisterschaft ist und ob er für das Champions-League-Playoff bereit sein könnte.
Die Frist für die Meldung von Spielern für das Duell gegen Viking läuft am Montag um 23:59 Uhr ab, was die Unsicherheit zusätzlich erhöht.
Nevistić unter Druck statt des gesperrten Filipović
Während die Saga um Livaković andauert, sieht sich Dinamo einem konkreten Problem auf der Torhüterposition gegenüber. Die aktuelle Nummer eins, Ivan Filipović, erhielt beim Auswärtsspiel gegen Kauno Žalgiris die rote Karte und wird daher im ersten Spiel des Champions-League-Playoffs gegen Viking, das am Dienstag, dem 18. August, um 21 Uhr in Maksimir stattfindet, nicht im Tor stehen.
Stattdessen wird Ivan Nevistić das Tor hüten, ein Torhüter, der seit dem Ende der Gruppenphase der Europa League und der Niederlage in Midtjylland bis zur 32. Minute des Spiels in Kaunas nicht mehr gespielt hat. Sein Einsatz im Tor in einem so wichtigen Duell, das Dinamo 15 Millionen Euro einbringen könnte, stellt ein erhebliches Risiko dar.
Maksimir bereitet sich auf Viking vor
Trotz der Unsicherheit um den Torhüter hat Dinamo bereits den Ticketverkauf für das Spiel gegen den norwegischen Meister gestartet. Der Vorverkauf für Vereinsmitglieder begann am Mittwoch, dem 12. August, um 11 Uhr und dauert bis Donnerstag, dem 13. August, um 23:59 Uhr. Der freie Verkauf startet am Freitag, dem 14. August, um 11 Uhr.
Die Ticketpreise reichen von 12 Euro für den Norden unten, der ausschließlich für Mitglieder erhältlich ist, bis zu 28 Euro für den Westen unten für andere Fans. "Gemeinsam gehen wir in die Champions League", verkündete der Klub in den sozialen Medien mit Fotos von früheren europäischen Spielen.