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Frau in Gospić findet beim Umgraben ihres Gartens eine Handgranate M75

Ein Beamter der Polizei für Sprengstoffentschärfung sicherte den Sprengkörper und lagerte ihn bis zur Vernichtung ein. Die Bevölkerung wird zur Vorsicht und zur freiwilligen Waffenabgabe aufgerufen.

Foto: Wikipedia (Ručne bombe)
Kurz gesagt
  • Eine Bürgerin in Gospić fand am 16. August 2026 beim Umgraben ihres Gartens eine Handgranate M75.
  • Ein Sprengstoffentschärfer der Polizei sicherte die Granate und lagerte sie bis zur Vernichtung ein.
  • Die Polizei warnt davor, verdächtige Gegenstände anzufassen, zu bewegen oder selbst zu Polizeidienststellen zu bringen.
  • Die freiwillige Waffenabgabe im Rahmen der Aktion "Weniger Waffen, weniger Tragödien" ist sanktionsfrei.

Gestern, am 16. August 2026, entdeckte eine Bürgerin in Gospić beim Umgraben ihres Gartens einen Sprengkörper und informierte sofort die Polizei. Wie die Zadarski list berichtet, identifizierte ein Sprengstoffexperte der Polizei den Gegenstand als Handgranate des Typs M75, die er anschließend sicherstellte und bis zur Vernichtung einlagerte.

Polizei warnt: Nicht anfassen, nicht bewegen, nicht selbst entfernen

Aus diesem Anlass richtete die Polizei eine deutliche Warnung an alle Bürger, die sich in einer ähnlichen Situation befinden könnten. "Bürgerinnen und Bürger, wenn Sie einen Sprengkörper oder einen Gegenstand finden, von dem Sie vermuten, dass er explosiv sein könnte, fassen Sie ihn nicht an, bewegen Sie ihn nicht und versuchen Sie nicht, ihn selbst zu entfernen, sondern informieren Sie die Polizei", heißt es in einer Mitteilung, die GS Press Lika zitiert.

Besonders betont wird, dass Waffen und Sprengstoffe nicht eigenständig zu Polizeidienststellen gebracht werden dürfen. "Bringen Sie Waffen und Sprengstoffe nicht selbst zu Polizeidienststellen, um eine Aktivierung und ungewollte Verletzungen zu vermeiden. Melden Sie stattdessen Ihren Wunsch zur freiwilligen Abgabe unter der Nummer 192 oder bei der nächsten Polizeidienststelle. Wir werden geschulte und qualifizierte Polizeibeamte entsenden, die die Waffe übernehmen."

Aktion "Weniger Waffen, weniger Tragödien"

Der Bombenfund in Gospić ist eine weitere Erinnerung an die Bedeutung der bekannten Aktion "Weniger Waffen, weniger Tragödien", die eine sanktionsfreie freiwillige Abgabe illegaler Waffen und Sprengstoffe ermöglicht. Gegen Bürger, die solche Waffen zur Abgabe bei der zuständigen Behörde melden, werden weder Ordnungswidrigkeiten- noch Strafverfahren eingeleitet.

"Wir danken allen Bürgern, die die Bedeutung dieser Aktion erkannt und Waffen zurückgegeben haben, sowie den Bürgern, die nach dem Fund von Sprengkörpern sofort die Polizei informieren. Alle anderen Bürger rufen wir auf, ihrem Beispiel zu folgen, um uns allen eine sicherere und glücklichere Zukunft zu gewährleisten", so die Polizei.

Häufige Fragen
Was hat die Bürgerin in Gospić gefunden? +
Die Bürgerin fand beim Umgraben ihres Gartens einen Sprengkörper, den ein Polizeibeamter als Handgranate des Typs M75 identifizierte.
Was sollte man tun, wenn man einen verdächtigen Gegenstand findet? +
Man darf ihn nicht anfassen, bewegen oder versuchen, ihn selbst zu entfernen, sondern sollte sofort die Polizei unter der Nummer 192 oder bei der nächsten Polizeidienststelle informieren.
Ist die freiwillige Waffenabgabe sanktioniert? +
Nein. Im Rahmen der Aktion "Weniger Waffen, weniger Tragödien" werden gegen Bürger, die Waffen zur Abgabe melden, weder Ordnungswidrigkeiten- noch Strafverfahren eingeleitet.
Warum sollte man Waffen nicht selbst zur Polizeidienststelle bringen? +
Um eine Aktivierung und ungewollte Verletzungen zu vermeiden. Stattdessen sollte man die Polizei anrufen, die geschulte Beamte entsendet, um die Waffe zu übernehmen.

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