Hajduk empfängt am Donnerstag, dem 13. August 2026, auf Poljud Žalgiris im Rückspiel der Playoffs der Conference League. Die Weißen gehen mit einem großen 5:2 aus dem ersten Spiel in das Duell, ein Vorteil, der ihnen zusammen mit dem Heimvorteil den Einzug in die Playoffs des Wettbewerbs sichern sollte, an dem sie seit der Saison 22/23 nicht mehr teilgenommen haben.
Das letzte Mal, als Hajduk in dieser Wettbewerbsphase spielte, war der Gegner Villarreal, und die Mannschaft wurde von Valdas Dambrauskas trainiert. Diesmal würde in der letzten Hürde ein viel leichterer Gegner warten als der spanische Erstligist.
Poljud solide gefüllt, aber nicht bis zum Rand
Die Begeisterung in Split ist weiterhin spürbar, solange Hajduk in Europa lebt, auch wenn sie nicht auf dem Niveau ist, das sie sein könnte. Der schlechte Saisonstart in der Meisterschaft, in der die Weißen nur einen von sechs möglichen Punkten geholt haben, steht derzeit im Hintergrund, da sich alles auf die europäischen Spiele konzentriert.
Gegen Istra waren auf Poljud etwas mehr als 20.000 Zuschauer, was laut Sportske novosti für 85% der europäischen Vereine eine unglaubliche Zahl ist. Doch Hajduk hat die Messlatte bei den Zuschauerzahlen höher gelegt, und der Zuschauerschnitt auf Poljud liegt in dieser Saison bei 23.537 pro Spiel.
Für das Duell mit Žalgiris werden zwischen 20.000 und 25.000 Menschen erwartet. Poljud wird also nicht bis zum Rand gefüllt sein, aber die Atmosphäre sollte solide, sogar großartig sein.
Man wartet auch auf das Rückspiel zwischen Hammarby und Raków
In Split analysiert man bereits, wer der bessere potenzielle Gegner in der nächsten Runde wäre, denn absolut niemand glaubt, dass den Weißen auf heimischem Boden ein Zusammenbruch wie ein Ausscheiden aus der Conference League passieren könnte. Dennoch muss zuerst Žalgiris überwunden werden, und erst dann kann man über den weiteren Weg nachdenken.
Es scheint nicht, dass der trübe Start in die SHNL die Stimmung der Fans besonders beeinflusst hat. Nur wenige sind schockiert, da alle wussten, dass das neue Hajduk Zeit brauchen würde, um sich zu formieren, und so gibt es auf Poljud noch keine Dramatik in dem Ausmaß, wie sie früher auftrat.