Hajduk hat im Transferfenster eine unerwartete kalte Dusche erlebt. Obwohl es in der vergangenen Woche so schien, als sei der Deal perfekt und der bosnisch-herzegowinische Nationalspieler Dženis Burnić kurz vor der Unterschrift beim Klub aus Split stünde, wird aus diesem Transfer am Ende doch nichts. Burnić hat beschlossen, seine Karriere im Osten fortzusetzen.
Wie die Portale Sportske.ba und Telegram.hr am Mittwoch, dem 12. August 2026, berichteten, soll der erfahrene 26-jährige defensive Mittelfeldspieler bald neues Mitglied des russischen Erstligisten Rostow werden. Angeblich war der russische Klub im Rennen um seine Unterschrift konkreter und schneller als Hajduk.
Interesse von Poljud war vorhanden, aber Rostow war schneller
Den gleichen Informationen zufolge war das Interesse des Klubs aus Split durchaus real. Rostow bot jedoch Bedingungen, die den Ausschlag zu ihren Gunsten gaben und so den Spieler überzeugten, der in seiner Länderspielbilanz 22 Einsätze für die Zmajevi vorweisen kann, darunter zwei bei der diesjährigen Weltmeisterschaft.
Burnić kommt als freier Spieler ohne Ablöse nach Russland, da sein Vertrag beim deutschen Zweitligisten Karlsruher SC Ende der vergangenen Saison auslief. Bei diesem Klub verbrachte er die letzten drei Jahre seiner Karriere und absolvierte beeindruckende 97 Spiele, mit fünf erzielten Toren und sieben Vorlagen.
Der Weg von Dortmund nach Russland
Die Karriere dieses Mittelfeldspielers begann in der Jugendabteilung von Borussia Dortmund, von wo aus er eine Reihe von Leihen und Transfers zu deutschen Klubs antrat. Im Laufe der Jahre trug er die Trikots des VfB Stuttgart, von Dynamo Dresden, Heidenheim und schließlich Karlsruhe. Nun wartet ein völlig neues Kapitel in Russland auf ihn.
Für Hajduk stellt dies einen erheblichen Rückschlag in den Plänen zur Verstärkung des Mittelfelds dar. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Klub aus Split nun anderen Zielen auf dem Markt für freie Spieler zuwendet.