Hunter Biden, der Sohn des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden, hat über den schweren Gesundheitszustand seines Vaters gesprochen. In einem ausführlichen Interview mit der BBC, das am Samstag, dem 8. August 2026, veröffentlicht wurde, enthüllte er, dass sich der Prostatakrebs ausgebreitet und in die Knochen metastasiert hat, und beschrieb die gesamte Situation als äußerst schmerzhaft und erschöpfend.
"Der Krebs hat sich ausgebreitet, metastasiert in die Knochen und weiter. Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei Hinsicht sehr erschöpfend", sagte Hunter Biden der BBC. Er fügte hinzu, dass die Situation für die gesamte Familie äußerst schwierig sei: "Es ist wirklich traurig, das mit anzusehen. Das Einzige, was ich über meinen Vater und seine Gesundheit im Moment sagen möchte, ist, dass ich mir wünschte, er würde sich mehr beschweren, denn es geht ihm nicht gut."
"Er ist immer noch das Zentrum unserer Familie"
Trotz der schweren Diagnose betont Hunter Biden, dass sein Vater, der heute 83 Jahre alt ist, den Mut nicht verloren hat. "Er ist auch heute noch das Zentrum unserer Familie. Er ist der beste Vater, der beste Ehemann, der beste Großvater", sagte er. Er betonte auch, dass der ehemalige Präsident weiterhin öffentlich über Themen spricht, die ihm wichtig sind. "Er macht immer noch sein Ding. Er glaubt so sehr an dieses Land", fügte Hunter hinzu.
Joe Biden hatte die Diagnose einer aggressiven Form von Prostatakrebs im Mai 2025 bekannt gegeben, weniger als vier Monate nachdem er das Weiße Haus verlassen hatte. Damals sagte er: "Die Prognose ist gut, wir arbeiten daran."
Behandlung und Optimismus
Der ehemalige Präsident sagte im Mai 2025, nach einer Rede zum Memorial Day, gegenüber Journalisten, dass er sich gut fühle, und beschrieb seinen Behandlungsplan. "Ich komme mit der Krebsdiagnose zurecht, erhalte eine Therapie, und alles läuft sehr gut", sagte er damals. Die Behandlung basierte, wie er erklärte, auf der Einnahme eines Medikaments über sechs Wochen, mit der Erwartung, die Krankheit zu besiegen.
Hunter Biden kündigte auch an, dass er nach den Kongresswahlen Memoiren mit dem Titel "Versprich es mir, Amerika" ("Promise Me, America") veröffentlichen wird.