Die Fußballer von Hapoel Be'er Sheva sind mit einem knappen Vorsprung aus dem ersten Aufeinandertreffen in Belgrad angekommen, aber auch mit dem klaren Bewusstsein, dass sie in Marakana nichts weniger als eine echte Fußballschlacht erwartet. Der israelische Klub verhehlt nicht, dass er einen heftigen Druck von Roter Stern erwartet, der vor seinen Fans vom ersten Minute an den Rückstand aufholen will.
Der Druck liegt bei Roter Stern
Im Lager der Gäste spürt man nicht die Last des Favoriten. Im Gegenteil, sie betonen, dass der gesamte Druck auf den Schultern des serbischen Meisters liegt. "Der Druck liegt nicht auf uns, sondern nur auf Roter Stern. Niemand hat uns vor dem ersten Spiel eine Chance gegeben, und das wird auch danach nicht der Fall sein", so die Botschaft aus dem israelischen Klub an Kurir.rs. Hapoel hat im ersten Spiel, das in Ungarn stattfand, einen Vorsprung herausgeholt, den sie nun verteidigen wollen, aber sie sind sich bewusst, dass vor ihnen eine völlig andere Herausforderung liegt.
Bereit für Leiden und große Erfahrung
Die Israelis verhehlen nicht, dass sie eine offensive Welle von Roter Stern erwarten, verstärkt durch eine höllische Atmosphäre von den Rängen. Ihre Botschaft ist ehrlich und direkt: "Wir müssen bereit sein, während eines großen Teils des Spiels zu leiden. Wir verstehen, dass dies ein sehr schweres Auswärtsspiel ist und dass uns eine Atmosphäre in einem echten Heimstadion erwartet. Es wird eine große Erfahrung für uns sein." Hapoel kündigt also maximale Konzentration, defensive Disziplin und Kampf um jeden Ball an, sich bewusst, dass sie ihr Spielniveau im Vergleich zum ersten Spiel steigern müssen. "Wir müssen noch mehr arbeiten und unser Engagement steigern", fügten sie hinzu.
Problem für Trainer Kozuk
Zusätzliche Kopfschmerzen bereitet Trainer Ran Kozuk das Fehlen des Verteidigers Matan Baltača. Er hatte im ersten Spiel die rote Karte gesehen und wird wegen Sperre in Belgrad nicht helfen können. Alles deutet darauf hin, dass sein Platz in der Startelf der Portugiese Pedro Amador einnehmen wird, der im ersten Spiel von der Bank kam.
Hapoel weiß also, was ihn erwartet. Der knappe Vorsprung gibt Anlass zu Optimismus, aber auch das Bewusstsein, dass sie für das Weiterkommen den echten Druck von Roter Stern im vollen Marakana aushalten müssen. Ihre Aufgabe ist klar, eine der schwersten Nächte in Europa zu überstehen.