Notaufnahme in der Gespanschaft Vukovar-Srijem hat ihre Kapazitäten ausgeschöpft
In anderthalb Jahren 14 neue Ärzte eingestellt, davon sechs in den letzten sechs Monaten, und die volle Kapazität von 25 Ärzten wird bald erreicht sein.
In anderthalb Jahren 14 neue Ärzte eingestellt, davon sechs in den letzten sechs Monaten, und die volle Kapazität von 25 Ärzten wird bald erreicht sein.
Während in den meisten Teilen Kroatiens ein chronischer Ärztemangel herrscht, ist es dem Institut für Notfallmedizin der Gespanschaft Vukovar-Srijem gelungen, in eineinhalb Jahren 14 neue Ärzte einzustellen, bestätigte der Direktor des Instituts, Mladen Karlić. Von dieser Zahl kamen sogar sechs Ärzte in den letzten sechs Monaten, womit die Einrichtung fast ihre volle Kapazität erreicht hat.
Die volle Kapazität des Instituts, was die Anzahl der Ärzte betrifft, beträgt 25. Karlić betont, dass auch diese Zahl bald erreicht sein wird, da eine Ausschreibung zur Einstellung eines weiteren Arztes läuft, auf die vier bis fünf Bewerbungen eingegangen sind. "Mit dieser Anzahl von Ärzten werden wir für einige Zeit die volle Kapazität haben", sagte Karlić gegenüber Press032.
Neben den festangestellten Mitarbeitern hat das Institut auch Verträge mit etwa 30 externen Mitarbeitern, die für Bereitschaftsdienste eingesetzt werden, wenn nötig. Insgesamt zählt die Einrichtung 210 Beschäftigte, und der Direktor bestätigt, dass derzeit genügend Techniker und Fahrer vorhanden sind.
Karlić warnt, dass ein Teil der Ärzte in Zukunft Facharztausbildungen anstreben und in Krankenhäuser wechseln könnte, aber er glaubt, dass das Institut auch dann eventuelle freie Stellen besetzen kann.
Karlić hebt besonders die Ausstattung der Teams hervor. Jedes Team verfügt über ein Ultraschallgerät, was nur wenige Institute in Kroatien vorweisen können. Sie verwenden auch EKG-Geräte, Defibrillatoren und automatische Wiederbelebungsgeräte, und kleine Laborgeräte, die die Teams vor Ort nutzen können, sind in der Beschaffung.
Der Notdienst deckt die gesamte Gespanschaft Vukovar-Srijem mit Teams in Vukovar, Vinkovci und Županja ab, wo zu jeder Zeit zwei Teams verfügbar sind. In Ilok, Otok und Drenovci ist jeweils ein Team im Einsatz. Karlić nennt als Gründe für die volle Besetzung gute Arbeitsbedingungen, hochwertige Ausstattung, Weiterbildungsmöglichkeiten und ein gutes Gehalt.
"Unser größtes Problem sind derzeit die Rettungswagen, die wir nutzen. Es handelt sich um Fahrzeuge, die ständig in Bewegung und im Einsatz sind und daher oft kaputtgehen. Dadurch haben wir auch erhöhte Kosten", merkt Karlić an. Die Lösung ist die Beschaffung von sechs neuen Fahrzeugen, und ein Fahrzeug soll das Institut auch von der Direktion in Zagreb erhalten.
Eine besondere Herausforderung stellt der Krankentransport dar, den das Institut vor einem Jahr übernommen hat. Viele Patienten werden nach Osijek oder Zagreb transportiert, was den Fuhrpark zusätzlich belastet. Geplant ist, dass bis Ende des Jahres das neue Gebäude der Notaufnahme in Županja eröffnet wird, und auch der Bau eines neuen Gebäudes in Ilok ist geplant.
Der Präfekt der Gespanschaft Vukovar-Srijem, Ivan Bosančić, zeigte sich zufrieden mit dem Erreichten. "Mit solchen Daten können wir äußerst zufrieden sein. Es ist eine Tatsache, dass die Bewohner der Gespanschaft Vukovar-Srijem jederzeit auf Notfallhilfe zählen können, was von äußerster Bedeutung ist", sagte Bosančić.
Der Präfekt betonte, dass die Gespanschaft erhebliche Mittel für die Beschaffung von Ausrüstung bereitstellt und dass weiterhin an der Verbesserung der Gesundheitsversorgung gearbeitet wird. "All dies zeigt eine systematische und qualitativ hochwertige Arbeit des Instituts", so Bosančić. Karlić bestätigte die große Unterstützung der Gespanschaft durch dezentralisierte Mittel und hob hervor, dass diese Zusammenarbeit für die qualitativ hochwertige Arbeit und die Deckung aller Bedürfnisse der Bevölkerung von großer Bedeutung ist.