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HNB: Gefälschter Fonds mit zwei Milliarden Euro verlangt 250 Euro Anzahlung

Die Zentralbank hat eine betrügerische Website entdeckt, die mit dem falschen Versprechen eines staatlichen Programms 250 Euro von Bürgern verlangt, und das unter dem Deckmantel des offiziellen Erscheinungsbilds.

Foto: Markus Winkler na Unsplash
Kurz gesagt
  • HNB warnt vor gefälschter Website frozenspirety.info, die sich fälschlich als offiziell ausgibt.
  • Betrüger verlangen eine Anzahlung von 250 Euro für die Teilnahme an einem nicht existierenden Programm mit einem angeblichen Fonds von zwei Milliarden Euro.
  • Ein überzeugendes Erscheinungsbild ist kein Beweis für Legitimität; die einzige echte Domain der HNB ist hnb.hr.
  • Bürger werden aufgefordert, die Seite nicht zu öffnen, keine Daten einzugeben und keine Zahlungen zu leisten.

Die Kroatische Nationalbank hat am 12. August 2026 eine dringende Warnung an die Bürger herausgegeben, nachdem eine gefälschte Website entdeckt wurde, die sich als ihre offizielle Internetpräsenz ausgibt. Es handelt sich um die Domain frozenspirety.info, auf der ein fiktives "Nationales Programm für finanziellen Zugang" (NPFZ) beworben wird. Die Zentralbank stellt unmissverständlich klar, dass dieses Programm nicht existiert und sie damit nichts zu tun hat.

Köder von zwei Milliarden und Eintrittskarte für 250 Euro

Die Betrüger operieren auf der gefälschten Seite mit der Angabe eines nicht existierenden "nationalen Garantiefonds", dessen Wert angeblich zwei Milliarden Euro beträgt. Um an diesem fiktiven Programm teilzunehmen, wird von den Bürgern eine Anzahlung von mindestens 250 Euro verlangt. Zusätzlicher Druck wird durch eine falsche Begrenzung erzeugt: Die Seite behauptet, die Zahl der Anmeldungen sei auf nur 500 pro Gespanschaft begrenzt. Die HNB betont jedoch, dass alle diese Behauptungen völlig erfunden und Teil eines ausgeklügelten Betrugsversuchs sind.

Das Aussehen täuscht: Logos und Farben sind keine Garantie

Die HNB weist besonders darauf hin, dass ein professionelles und überzeugendes visuelles Erscheinungsbild nicht mehr das einzige Kriterium für Vertrauen sein darf, da Betrüger heute in der Lage sind, Logos, offizielle Namen, Farbschemata und andere erkennbare Elemente staatlicher Institutionen präzise zu kopieren. Daher ist es entscheidend, vor der Eingabe jeglicher Daten die Internetadresse in der Browserleiste sorgfältig zu überprüfen.

Die einzige offizielle Domain der Kroatischen Nationalbank ist hnb.hr. Jede andere Seite, die den Namen oder das visuelle Erscheinungsbild der HNB verwendet und sich auf einer anderen Domain befindet, muss als verdächtig und potenziell gefährlich behandelt werden.

Appell an die Bürger: Nicht öffnen, nicht eingeben, nicht zahlen

Der Appell der Zentralbank ist klar: Die Bürger sollten die fragliche Seite nicht öffnen, dort keine persönlichen Daten hinterlassen und unter keinen Umständen die geforderten 250 Euro oder einen anderen Betrag überweisen. Wenn Sie auf ein Angebot stoßen, das sich als Programm der HNB oder einer anderen staatlichen Einrichtung ausgibt, ist es am sichersten, alle Informationen direkt über deren offizielle Kanäle zu überprüfen, bevor Sie irgendeinen Schritt unternehmen, wie z.B. eine Anmeldung oder Zahlung.

Häufige Fragen
Was genau ist die gefälschte Website frozenspirety.info? +
Es handelt sich um eine gefälschte Internetseite, die sich als offizielle Website der HNB ausgibt und ein nicht existierendes 'Nationales Programm für finanziellen Zugang' bewirbt.
Wie viel Geld verlangen die Betrüger und auf welche Weise? +
Sie verlangen eine Anzahlung von mindestens 250 Euro, um an dem angeblichen Programm teilzunehmen, mit der falschen Behauptung, es gebe einen Fonds von zwei Milliarden Euro.
Wie kann ich sicher sein, dass ich auf der echten HNB-Website bin? +
Die einzige offizielle Domain der Kroatischen Nationalbank ist hnb.hr. Jede andere Domain, die das visuelle Erscheinungsbild der HNB verwendet, sollte als verdächtig betrachtet werden.
Was soll ich tun, wenn ich bereits Geld überwiesen oder Daten hinterlassen habe? +
Die HNB hat in ihrer Warnung keine konkreten Anweisungen für diesen Fall gegeben, aber allgemein wird empfohlen, umgehend die eigene Bank zu kontaktieren und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

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