Hrstić in Pula: Rettungshubschrauber oder -schiff startet alle drei Stunden
Gesundheitsministerin besuchte das Krankenhaus von Pula auf dem Höhepunkt der Tourismussaison und enthüllte beeindruckende Zahlen der Notdiensteinsätze.
Gesundheitsministerin besuchte das Krankenhaus von Pula auf dem Höhepunkt der Tourismussaison und enthüllte beeindruckende Zahlen der Notdiensteinsätze.
Gesundheitsministerin Irena Hrstić besuchte am Montag das Allgemeine Krankenhaus Pula, die Einrichtung, die sie zwölf Jahre lang leitete, bevor sie ihr Ministeramt übernahm. Ziel des Besuchs war es, die Funktionsweise des Krankenhauses während der Tourismussaison zu überprüfen, einer Zeit, in der die Notdienste am stärksten belastet sind.
Die Ministerin besuchte zusammen mit dem Krankenhausdirektor Andrej Angelini und seiner Stellvertreterin Daniela Fabris-Vitković die Zentrale Notaufnahme (OHBP), die Abteilung für Nuklearmedizin sowie die Krankenhausapotheke. Während des Rundgangs wurden die neuesten Investitionen in Ausrüstung und Arbeitsorganisation vorgestellt.
Ministerin Hrstić betonte besonders die Bedeutung des Hubschrauber- und Seerettungsdienstes. "Jedes Jahr steigt die Zahl der Untersuchungen in den Notaufnahmen, aber auch in den Touristenambulanzen. Der Hubschrauber- und Seerettungsdienst hat sich als großer Mehrwert erwiesen", sagte die Ministerin gegenüber 24sata.
Sie untermauerte dies mit konkreten Zahlen: "In den letzten zwei Jahren wurden mehr als 5.600 Einsätze verzeichnet, was bedeutet, dass fast alle drei Stunden ein Rettungshubschrauber startet oder ein Rettungsschiff ausläuft."
Während des Besuchs wurde auch über eine mögliche Verlegung der Touristenambulanz in unmittelbare Nähe des Krankenhauses gesprochen. Dadurch würden unnötige Patiententransporte zwischen verschiedenen Standorten reduziert und die Notdienste zusätzlich entlastet.
Die Ministerin kündigte auch konkrete Investitionen in Ausrüstung an. Ein neuer Abzug für die Herstellung von Radiopharmaka in der Abteilung für Nuklearmedizin wurde bereits mit Mitteln des Gesundheitsministeriums gesichert. In Kürze wird auch der Austausch des bestehenden CT-Geräts sowie die Anschaffung eines neuen MRT-Geräts erwartet, wodurch die diagnostischen Möglichkeiten des Krankenhauses von Pula erheblich verbessert werden.