Neue Phishing-Betrugswelle in Kroatien: Gefälschtes Finanzamt bietet 542 Euro Rückerstattung an
Bürger im ganzen Land erhalten SMS-Nachrichten mit Links zu verdächtigen Seiten, Betrüger fordern persönliche und Bankdaten
Bürger im ganzen Land erhalten SMS-Nachrichten mit Links zu verdächtigen Seiten, Betrüger fordern persönliche und Bankdaten
In letzter Zeit erhalten Menschen in ganz Kroatien gefälschte SMS-Nachrichten, in denen sich Betrüger als Finanzamt ausgeben und eine angebliche Steuerrückerstattung anbieten. Wie aus Beiträgen und Diskussionen auf Reddit hervorgeht, handelt es sich um eine neue Phishing-Betrugsmasche, die auf den Diebstahl persönlicher und finanzieller Daten abzielt.
Die Nachrichten stammen von unbekannten, oft ausländischen Nummern und erwähnen einen genauen oder erfundenen Steuererstattungsbetrag. In auffälligen Beispielen wird ein Betrag von 542 Euro genannt, aber auch andere Beträge über 500 Euro. Zusammen mit der Nachricht über den genehmigten Betrag befindet sich ein Link zu verdächtigen Websites, auf denen Nutzer aufgefordert werden, persönliche Daten oder Bankkartendaten einzugeben.
Nutzer sozialer Netzwerke reagieren überwiegend mit Unglauben und Humor auf diese Versuche und betonen, dass die Methode zur Erkennung der falschen Nachricht sehr einfach sei. Ein Reddit-Nutzer kommentierte: "Um die Rückerstattung zu erhalten, warte, bis sie auf dem Konto eingeht, was für ein Abrufen über einen Link."
Ein anderer scherzte: "Mir hat nicht einmal das echte Finanzamt eine Rückerstattung geschickt, geschweige denn Betrüger." Viele warnen auch vor anderen Arten von Betrug, die sie in letzter Zeit treffen, wie häufige Anrufe von unbekannten ausländischen und inländischen Nummern, bei denen falsche Investitionen oder Auszahlungen von Krypto-Konten angeboten werden.
Das Finanzamt und andere offizielle Institutionen fordern niemals die Übermittlung von Bankdaten oder den Abruf von Geldern über SMS-Links. Bürgern wird empfohlen, auf keinen Fall ihre Bankkartennummer, den CVV/CVC-Code oder die persönliche Identifikationsnummer (OIB) auf ungeprüften Websites einzugeben. Wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten, löschen Sie sie sofort und blockieren Sie, wenn möglich, die Nummer des Absenders.