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Neue Phishing-Betrugswelle in Kroatien: Gefälschtes Finanzamt bietet 542 Euro Rückerstattung an

Bürger im ganzen Land erhalten SMS-Nachrichten mit Links zu verdächtigen Seiten, Betrüger fordern persönliche und Bankdaten

Foto: Wikipedia (Phishing)
Kurz gesagt
  • In Kroatien kursiert eine Phishing-Betrugsmasche, bei der sich Betrüger als Finanzamt ausgeben.
  • Gefälschte SMS-Nachrichten bieten eine angebliche Steuerrückerstattung von 542 Euro oder mehr an, mit Links zu verdächtigen Seiten.
  • Das Finanzamt fordert niemals Bankdaten per SMS an; verdächtige Nachrichten sollten sofort gelöscht werden.

In letzter Zeit erhalten Menschen in ganz Kroatien gefälschte SMS-Nachrichten, in denen sich Betrüger als Finanzamt ausgeben und eine angebliche Steuerrückerstattung anbieten. Wie aus Beiträgen und Diskussionen auf Reddit hervorgeht, handelt es sich um eine neue Phishing-Betrugsmasche, die auf den Diebstahl persönlicher und finanzieller Daten abzielt.

Die Nachrichten stammen von unbekannten, oft ausländischen Nummern und erwähnen einen genauen oder erfundenen Steuererstattungsbetrag. In auffälligen Beispielen wird ein Betrag von 542 Euro genannt, aber auch andere Beträge über 500 Euro. Zusammen mit der Nachricht über den genehmigten Betrag befindet sich ein Link zu verdächtigen Websites, auf denen Nutzer aufgefordert werden, persönliche Daten oder Bankkartendaten einzugeben.

Bürger reagieren mit Unglauben und Humor

Nutzer sozialer Netzwerke reagieren überwiegend mit Unglauben und Humor auf diese Versuche und betonen, dass die Methode zur Erkennung der falschen Nachricht sehr einfach sei. Ein Reddit-Nutzer kommentierte: "Um die Rückerstattung zu erhalten, warte, bis sie auf dem Konto eingeht, was für ein Abrufen über einen Link."

Ein anderer scherzte: "Mir hat nicht einmal das echte Finanzamt eine Rückerstattung geschickt, geschweige denn Betrüger." Viele warnen auch vor anderen Arten von Betrug, die sie in letzter Zeit treffen, wie häufige Anrufe von unbekannten ausländischen und inländischen Nummern, bei denen falsche Investitionen oder Auszahlungen von Krypto-Konten angeboten werden.

So schützen Sie sich

Das Finanzamt und andere offizielle Institutionen fordern niemals die Übermittlung von Bankdaten oder den Abruf von Geldern über SMS-Links. Bürgern wird empfohlen, auf keinen Fall ihre Bankkartennummer, den CVV/CVC-Code oder die persönliche Identifikationsnummer (OIB) auf ungeprüften Websites einzugeben. Wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten, löschen Sie sie sofort und blockieren Sie, wenn möglich, die Nummer des Absenders.

Häufige Fragen
Wie erkenne ich eine gefälschte SMS-Nachricht vom Finanzamt? +
Gefälschte Nachrichten stammen von unbekannten, oft ausländischen Nummern, enthalten Links zu verdächtigen Domains und fordern die Eingabe persönlicher oder Bankdaten.
Was soll ich tun, wenn ich eine verdächtige Nachricht erhalte? +
Löschen Sie die Nachricht sofort und blockieren Sie nach Möglichkeit die Nummer des Absenders. Geben Sie niemals Bankkartendaten oder Ihre persönliche Identifikationsnummer (OIB) auf ungeprüften Websites ein.
Fordert das Finanzamt Daten per SMS an? +
Nein. Das Finanzamt und andere offizielle Institutionen fordern niemals die Übermittlung von Bankdaten oder den Abruf von Geldern über SMS-Links.
Welcher Betrag wird in den gefälschten Nachrichten genannt? +
In auffälligen Beispielen wird ein Betrag von 542 Euro genannt, aber auch andere Beträge über 500 Euro angeblicher Steuerrückerstattung.

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